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3 (1859) Erzählungen; Robert Guiskard; Gedichte, Epigramme etc.; Anhang
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Die Verlobung in St. Domingo.

im Hause cingcfangencn Neger mit der Wiederholung dieses Befehlszu dem im Hofe noch verweilenden und sich berathschlagenden Hau-fen hinab; und da die Schwarzen, so wenig sie auch von der Sachebegriffen, den Worten dieses förmlichen Botschafters Folge leistenmußten, so gaben sie ihren Anschlag, zu dessen Ausführung schonAlles in Bereitschaft war, auf, und verfügten sich nach und nach, ob-schon murrend und schimpfend, in ihre Ställe zurück. Herr Strömli,indem er dem Knaben Scppy vor den Angen Hcango's die Händebinden ließ, sagte diesem, daß seine Absicht keine andere sei, als denOfficier seinen Vetter ans der in der Pflanzung über ihn verhäng-ten Haft zu befreien, und daß, wenn seiner Flucht nach Port anPrince keine Hindernisse in den Weg gelegt würden, weder für sein,Hoango's, noch für seiner Kinder Leben, die er ihm wicdergebenwürde,- etwas zu befürchten sein würde. Babekan, welcher Toni sichnäherte und zum Abschied in einer Rührung, die sie nicht unter-drücken konnte, die Hand geben wollte, stieß diese heftig von sich.Sie nannte sie eine Niederträchtige und Bcrrätherin und meinte, in-dem sie sich am Gestell des Tisches an dem sie lag, umkehrte: dieRache Gottes würde sie, noch ehe sie ihrer Schandthat froh gewor-den, ereilen. Toni antwortete: ich habe euch nicht vcrrathen; ichbin eine Weiße, und dem Jüngling, den ihr gefangen haltet, ver-lobt; ich gehöre zu dem Geschlecht derer, mit denen ihr im ofsenenKriege liegt, und werde vor Gott, daß ich mich ans ihre Seite stellte,zu verantworten wissen. Hierauf gab Herr Strömli dem NegerHoango, den er zur Sicherheit wieder hatte fesseln und an die Pfostender Thür festbinden lassen, eine Wache; er ließ den Diener, der mitzersplittertem Schnlterknochen ohnmächtig am Boden lag, anfhebenund wegtragen: und nachdem er dem Hoango noch gesagt hatte, daßer beide Kinder, den Nanky sowohl als den Seppy, nach Verlauseiniger Tage in Sainte Luze, wo die ersten französischen Vorpostenstünden, abholen lassen könne, nahm er Toni, die, von mancherlei