Die Verlobung in St. Domingo.
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Herrn Strömli am Kopf streifend, unter die Menge los. HerrnStrömli's Haufen, auf dies Signal, fiel wüthend über ihn her;Hoango, nach einem zweiten Schuß, der einem Diener die Schulterdurchbohrte, ward durch einen Säbelhieb an der Hand verwundet,und Leide, Babekan und er, wurden niedergeworscn und mit Strickenam Gestell eines großen Tisches fest gebunden. Mittlerweile waren,durch die Schüsse geweckt, die Neger des Hoango, zwanzig und mehran der Zahl, ans ihren Ställen hervorgestürzt, und drangen, da siedie alte Babekan im Hause schreien hörten, wüthend gegen dasselbevor, um ihre Waffen wieder zu erobern. Vergebens postirte HerrStrömli, dessen Wunde von keiner Bedeutung war, seine Leute andie Fenster des Hauses, und ließ, um die Kerle ini Zaum zu halten,mit Büchsen unter sie feuern; sie achteten zweier Todten nicht, dieschon ans dem Hofe umher lagen, und waren in: Begriff Acxte undBrechstangen zu holen, um die Hausthür, welche Herr Strömli ver-riegelt hatte, einzusprengcn, als Toni, zitternd und bebend, den Kna-ben Seppy auf dem Arm, in Hoango'S Zimmer trat. Herr Strömli,dem diese Erscheinung äußerst erwünscht war, riß ihr den Knabenvom Arm; er wandte sich, indem er seinen Hirschfänger zog, zuHoango und schwor, daß er den Jungen augenblicklich tödtcn würde,wenn er den Negern nicht zuricfe, von ihrem Vorhaben abzustehen.Hoango, dessen Kraft durch den Hieb über die drei Finger der Handgebrochen war und der sein eignes Leben im Fall einer Weigerungansgesetzt haben würde, erwicdertc nach einigem Bedenken, indem ersich vom Boden aufhcben ließ, daß er dies thun wolle; er stelltesich, von Herrn Strömli geführt, an das Fenster, und mit einemSchnupstuch, das er in die linke Hand nahm, über den Hof hinaus-winkend, rief er den Negern zu, daß sic die Thür, indem eL seinLeben zu retten keiner Hülfe bedürfe, unberührt lassen sollten undin ihre Ställe zurückkehren möchten! Hierauf beruhigte sich der Kampfein wenig; Hoango schickte auf Verlangen Herrn Strömli's einen