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3 (1859) Erzählungen; Robert Guiskard; Gedichte, Epigramme etc.; Anhang
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Die Verlobung in St. Domingo.

dor mit seinem Troß von Fackeln und Bewaffneten still. Er rief:die Treulose! die Bundbrüchige! und indem er sich zu Babckanwandte, welche einige Schritte vorwärts gegen die Thür des Frem-den gethan hatte, fragte er: ist der Fremde entstehn? Babclan, welchedie Thür ohne hineinznsehen offen gesunden hatte, rief, indem sieals eine Wüthende zurückkehrte: die Gaunerin! sie hat ihn entwischenlassen! eilt, und besetzt die Ausgänge, ehe er das weite Feld erreicht!Was giebt'S? fragte Toni, indem sie mit dem Ausdruck des Er-staunens den Alten und die Neger, die ihn umringten, ansah. WascS giebt? crwicdcrte Hoango; und damit ergriff er sie bei der Brustund schleppte sie nach dem Zimmer hin. Seid ihr rasend? rief Toni,indem sie den Alten, der bei dem sich ihm darbietcndcn Anblick er-starrte, von sich stieß: da liegt der Fremde, von mir in seinen: Bettefestgcbundcn; und beim Himmel es ist nicht die schlechteste That, dieich in meinem Leben gethan! Bei diesen Worten kehrte sie ihn: denRücken zu, und setzte sich, als ob sie weinte, an einen Tisch nieder.Der Alte wandte sich gegen die in Verwirrung zur Seite stehendeMutter und sprach: o Babekan, mit welchem Mährchcn hast du michgetäuscht? Dem Himmel sei Dank, antwortete die Mutter, indemsie die Stricke, mit welchen der Fremde gebunden war, verlegenuntersuchte; der Fremde ist da, obschon ich von dem Zusammenhangnichts begreife. Der Neger trat, das Schwert in die Scheide steckend,an das Bett und fragte den Fremden, wer er sei, woher er kommeund wohin er reise. Doch da dieser unter krampfhaften Anstren-gungen sich loszuwinden nichts hervorbrachte, als ans jämmerlichschmerzhafte Weise: o Toni! o Toni! so nahm die Mutter dasWort und bedeutete ihm, daß er ein Schweizer sei, Namens Gustavvon der Ried, und daß er mit einer ganzen Familie europäischerHunde, welche in diesem Augenblick in den Berghöhlcn am Möwen-wciher versteckt sei, von dem Küstenplatz Fort Dauphin komme.Hoango, der das Mädchen, den Kopf schwermüthig ans ihre Hände