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Die Verlobung in St. Domingo.
betrachtete, sagte: Beim Himmel, diese deine Erklärung rettet ihmfür heute das Leben! Denn die Speise, da du ihn in deinen Schutzzu nehmen drohtest, war schon vergiftet, die ihn der Gewalt CongoHoango's, seinem Befehl gemäß, wenigstens todt überliefert habenwürde. Und damit stand sie auf und schüttete einen Topf mit Milch,der ans dem Tisch stand, ans dem Fenster. Toni, welche ihren Sin-nen nicht traute, starrte von Entsetzen ergriffen die Mutter an. DieAlte, während sie sich wieder niedersetzte, und das Mädchen, das nochimmer ans den Kuicen dalag, vom Boden anfhob, fragte, was dennim Laufe einer einzigen Nacht ihre Gedanken so plötzlich umgewan-delt hätte. Ob sie gestern, nachdem sie ihm das Bad bereitet, nochlange bei ihm gewesen wäre und ob sie viel mit dein Fremden ge-sprochen hätte. Doch Toni, deren Brust flog, antwortete hieraufnicht oder nichts Bestimmtes; das Auge zu Boden geschlagen, standsie, indem sie sich den Kopf hielt, und berief sich auf einen Traum;ein Blick jedoch ans die Brust ihrer unglücklichen Mutter, sprach sie,indem sie sich rasch bückte und ihre Hand küßte, rufe ihr die ganzeUnmenschlichkeit der Gattung, zu der dieser Fremde gehöre, wiederin's Gedächtniß zurück, und bethenerte, indem sie sich umkehrtc unddas Gesicht in ihre Schürze drückte, daß sobald der Neger Hoangoeingetroffcn wäre, sie sehen würde, was sie an ihr für eine Toch-ter habe.
Babekan saß noch in Gedanken versenkt, und erwog, woherwohl die sonderbare Leidenschaftlichkeit des Mädchens entspringe: alsder Fremde mit einem in seinem Schlafgemach geschriebenen Zettel,worin er die Familie cinlud, einige Tage in der Pflanzung des Ne-gers Hoango znzubringen, in das Zimmer trat. Er grüßte sehrheiter und freundlich die Mutter und die Tochter, und bat, indemer der Alten den Zettel übergab, daß man sogleich in die Waldungschicken und für die Gesellschaft, dem ihm gegebenen Versprechen ge-mäß, Sorge tragen möchte. Babekan stand ans und sagte mit einem