Die Verlobung in St. Doiiilngo.
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Ausdruck von Unruhe, indem sie den Zettel in den Wandschranklegte: Herr, wir müssen euch bitten euch sogleich in euer Schlaf-zimmer zurück zu verfügen. Die Straße ist voll von einzelnen Ne-gertrnpps, die vorüberziehen und uns amueldeu, daß sich der Ge-neral Dessalines mit seinem Heer in diese Gegend wenden werde.Dies HauS, das jedem offen steht, gewährt euch keine Sicherheit, fallsihr euch nicht in eurem ans den Hof hinansgehenden Schlasgemachverbergt und die Thüren sowohl als auch die Fensterladen auf dasSorgfältigste verschließt. — Wie? sagte der Fremde betroffen: derGeneral Dessalines — Fragt nicht! unterbrach ihn die Alte, indemsie mit einem Stock dreimal auf den Fußboden klopfte: in euren:Schlafgemach, wohin ich euch folgen werde, will ich euch Alles er-klären. Der Fremde von der Alten mit ängstlichen Gebchrdcn ausdem Zimmer gedrängt, wandte sich noch einmal unter der Thürund rief: aber wird man der Familie, die meiner harrt, nicht we-nigstens einen Boten znsenden müssen, der sie — Es wird Alles be-sorgt werden, fiel ihm die Alte ein, während durch ihr Klopsen ge-rufen, der Bastardknabe, den wir schon kennen, hercinkam; und damitbefahl sie Toni, die dem Fremden den Rücken zukehrcnd, vor denSpiegel getreten war, einen Korb mit Lebensmitteln, der in demWinkel stand, aufznnehmen; und Mutter, Tochter, der Fremde undder Knabe begaben sich in das Schlafzimmer hinauf.
Hier erzählte die Alte, indem sie sich auf gemächliche Weise aufden Sessel niederließ, wie man die ganze Nacht über auf den denHorizont abschneidenden Bergen die Feuer des General Dessalinesschimmern gesehen; ein Umstand, der in der That gegründet war,vbschon sich bis diesen Augenblick noch kein einziger Neger von seinemHeer, das südwestlich gegen Port au Princc anrückte, in dieser Ge-gend gezeigt hatte. Es gelang ihr, den Fremden dadurch in einenWirbel von Unruhe zu stürzen, den sic jedoch nachher wieder durchdie Versicherung, daß sic alles Mögliche, selbst in dem schlimmen