Die Verlobung in St. Domingo.
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bedrängten Landsleuten, diese Gefälligkeit erweisen. Setzt euch LeimAnbruch des morgenden Tages hin, und ladet die Enrigcn in einemSchreiben ein, sich zu mir in die Niederlassung zu verfügen; derKnabe, den ihr im Hofe gesehen, mag ihnen das Schreiben mit eini-gem Mnndvorrath überbringen, die Nacht über zu ihrer Sicherheitin den Bergen verweilen, und dein Trosse beim Anbruch des nächst-folgenden Tages, wenn die Einladung angenommen wird, auf sei-nem Wege hierher zum Führer dienen.
Inzwischen war Toni mit einem Mahl, das sie in der Küchebereitet hatte, wicdcrgekehrt, und fragte die Alte mit einem Blickans den Fremden, schäkernd, indem sic den Tisch deckte: Nun Mut-ter, sagt an! hat sich der Herr von dein Schreck, der ihn vor derThür ergriff, erholt? hat er sich überzeugt, daß weder Gift nochDolch auf ihn warten, und daß der Neger Hoango nicht zu Hanseist? — Die Mutter sagte mit einem Seufzer: mein Kind, der Ge-brannte scheut nach dem Sprichwort das Feuer. Der Herr würdethöricht gehandelt haben, wenn er sich früher in das Hans hinein-gewagt hätte, als bis er sich von dem Volksstamm, zu welchem seineBewohner gehören, überzeugt hatte. — Das Mädchen stellte sichvor die Mutter, und erzählte ihr, wie sic die Laterne so gehalten,daß ihr der volle Strahl davon in's Gesicht gefallen wäre. Aberseine Einbildung, sprach sie, war ganz von Mohren und Negern er-füllt; und wenn ihm eine Dame von Paris oder Marseille die Thüregeöffnet hätte, er würde sie für eine Negerin gehalten haben. —Der Fremde, indem er den Arm sanft um ihren Leib schlug, sagteverlegen, daß der Hut, den sie aufgehabt, ihn verhindert hätte, ihrins Gesicht zu schau». Hätte ich dir, snhr er fort, indem er sie leb-haft an seine Brust drückte, ins Auge sehen können, so wie ich cSjetzt kann: so hätte ich, auch wenn alles übrige an dir schwarz ge-wesen wäre, ans einem vergifteten Becher mit dir trinken wollen.Die Mutter nöthigte ihn, der bei diesen Worten roth geworden war,