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Die Verlobung in St. Domingo.
einem Unglücklichen thnt, beschützen! Und weil ihr cnch, sctzie er,indem er der Alten näher rückte, hinzu, einmal in diesem Falle desNegers Unwillen zngezogen haben würdet, und der Gehorsam, wennihr auch dazn znrückkehrcn wolltet, euch sürdcrhin zn nichts Helsenwürde; könnt ihr cnch wohl für jede Belohnung, die ihr mir ver-langen mögt, entschließen, meinem Oheim nnd seiner Familie, diedurch die Reise ans's Aenßerstc angegriffen sind, auf einen oder zweiTage in eurem Hanse Obdach zn geben, damit sie sich ein wenigerholtökl? — Junger Herr! sprach die Alte betroffen, was verlangtihr da? Wie ist cs in einem Hanse, das an der Landstraße liegt,möglich, einen Troß von solcher Größe, als der eitrige ist, zn beher-bergen, ohne daß er den Einwohnern des Landes vcrrathcn würde? —Warum nicht? versetzte der Fremde dringend: wenn ich sogleich selbstan den Möwcnwciher hinanSgingc nnd die Gesellschaft noch vor An-bruch des Tages in die Niederlassung cinsührtc; wenn man Alles,Herrschaft und Dicncrschast, in einem und demselben Gemach dcöHauses »nterbrächtc, und für den schlimmsten Fall etwa noch dieVorsicht gebrauchte, Thürcn nnd Fenster desselben sorgfältig zn ver-schließen? — Die Alte erwiderte, nachdem sie den Vorschlag wäh-rend einiger Zeit erwogen hatte, daß, wenn er in der heutigen Nachtunternehmen wollte den Troß ans seiner Bcrgschlncht in die Nieder-lassung cinznführen, er bei der Rückkehr von dort unfehlbar ans einenTrupp bewaffneter Neger stoßen würde, der durch einige voran-geschickte Schützen ans der Heerstraße angesagt worden wäre. —Wohlan! versetzte der Fremde, so begnügen wir uns für diesen Au-genblick, den Unglücklichen einen Korb mit Lebensmitteln znznscuden,nnd sparen das Geschäft, sie in die Niederlassung einznsührcn, fürdie nächstfolgende Nacht ans. Wollt ihr, gutes Mütterchen, daSthnn? — Nun, sprach die Alle unter vielfachen Küssen, die von denLippen des Fremden ans ihre knöcherne Hand niederregnctcn: »mdes Europäers, meiner Tochter Vater willen, will ich euch, seinen