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3 (1859) Erzählungen; Robert Guiskard; Gedichte, Epigramme etc.; Anhang
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Die Virlobmig in St. Domingo.

ergriff und ihn nach der Thür zog: hier hierein! Sie trug Sorge,indem sie dies sagte, das Licht so zn stellen, daß der volle Strahldavon ans ihr Gesicht fiel. Wer bist dn? rief der Fremde sträu-bend, indem er, nm mehr als einer Ursache willen betroffen, ihrejunge liebliche Gestalt betrachtete. Wer wohnt in diesem Hanse, inwelchem ich, wie dn vorgiebst, meine Rettung finden soll? Nie-mand, bei dem Licht der Sonne, sprach das Mädchen, als meineMutter und ich! und bestrebte und beciferte sich ihn mit sich fort-znreißcn. Was, niemand! rief der Fremde, indem er mit einemSchritt rückwärts seine Hand loSriß: hat mir dieser Knabe nicht ebengesagt, daß ein Neger Namens Hoango darin befindlich sei? Ichsage nein! sprach das Mädchen, indem sic mit einem Ausdruck vonUnwillen mit dem Fuß stampfte; und wenngleich einem Wütherich,der diesen Namen führt, das Hans gehört; abwesend ist er in diesemAugenblick und auf zehn Meilen davon entfernt! Und damit zog sieden Fremden mit ihren beiden Händen in das Hans hinein, befahldem Knaben keinem Menschen zn sagen wer angekommen sei, ergriff,nachdem sic die Thur erreicht, des Fremden Hand und führte ihndie Treppe hinauf nach dem Zimmer ihrer Mutter.

Nun, sagte die Alte, welche das ganze Gespräch von dem Fen-ster herab mit angehört und bei dem Schein des Lichts bemerkt hatte,daß er cin Officier war: was bedeutet der Degen, den ihr so schlag-fertig unter eurem Arme tragt? Wir haben euch, setzte sie hinzu,indem sie sich die Brille anfdrückte, mit Gefahr unseres Lebens eineZuflucht in nnscrm Hanse gestattet; seid ihr herein gekommen, nmdiese Wohlthat nach der Sitte eurer Landsleute mit Verrätherei zuvergelten? Behüte der Himmel! crwicdcrte der Fremde, der dichtvor ihren Sessel getreten war. Er ergriff die Hand der Alten,drückte sie an sein Herz, und indem er nach einigen im Zimmerschüchtern nmhergeworfcnen Blicken den Degen, den er an der Hüsletrug, abschnallte, sprach er: ihr seht den elendesten der Menschen,