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DaS Erdbeben in Chili.
gleichfalls erfüllten Vorplatz derselben getreten, als eine Stimmeaus dein rasenden Haufen, der sie verfolgt hatte, rief: dies ist Je-ronimo Rugera, ihr Bürger, denn ich bin sein eigner Vater! undihn an Donna Constanzens Seite mit einem ungeheuren Keulen-schlage zu Boden streckte. Jesus Maria! rief Donna Constanze, undfloh zu ihrem Schwager; doch: Klostcrmetze! erscholl es schon, miteinem zweiten Keulenschlage von einer andern Seite, der sie leblosneben Jeronimo niederwarf. Ungeheuer! rief ein Unbekannter: dieswar Donna Constanze ikares! Warum belogen sie uns! antworteteder Schuster; sucht die rechte ans und bringt sie um! Don Fer-nando, als er Constanzens Leichnam erblickte, glühte vor Zorn; erzog und schwang das Schwert, und hieb, daß er ihn gespalten Hütte,den fanatischen Mordknccht, der diese Gräuel veranlaßte, wenn der-selbe nicht durch eine Wendung dem wüthenden Schlag entwichenwäre. Doch da er die Menge, die auf ihn eindrang, nicht über-wältigen konnte: leben Sie wohl, Don Fernando mit den Kindern!rief Josephe — und: hier mordet mich, ihr blutdürstenden Tiger!und stürzte sich freiwillig unter sic, um dem Kampf ein Ende zumachen. Meister Pedrillo schlug sie mit der Keule nieder. Daraufganz mit ihrem Blute besprüht: schickt ihr den Bastard zur Höllenach! rief er, und drang mit noch ungesättigter Mordlust von neuemvor. Don Fernando, dieser göttliche Held, stand jetzt, den Rückenan die Kirche gelehnt; in der Linken hielt er die Kinder, in der Rech-ten das Schwert. Mit jedem Hiebe wetterstrahltc er Einen zir Bo-den ; ein Löwe wehrt sich nicht besser. Sieben Bluthunde lagen todtvor ihm, der Fürst der satanischen Rotte selbst war verwundet. DochMeister Pedrillo ruhte nicht eher, als bis er der Kinder Eines beiden Beinen von seiner Brust gerissen, und, hochher im Kreise ge-schwungen, an eines KirchpfeilerS Ecke zerschmettert hatte. Hierausward es still und Alles entfernte sich. Don Fernando, als er seinenkleinen Juan vor sich liegen sah mit ans dem Hirne vorquellendem