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3 (1859) Erzählungen; Robert Guiskard; Gedichte, Epigramme etc.; Anhang
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Di« Marquis« von O-

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wieder nach M... zurück. Sie waren äußerst vergnügt auf derReise, scherzten über Leopard» den Jäger, der vorn ans dem Bocksaß; und die Mutter sagte zur Marquise, sie bemerke, daß sie rothwürde, so oft sie seinen breiten Rücken ansähe. Die Marquise ant-wortete mit einer Regung, die halb ein Seufzer, halb ein Lächelnwar: wer weiß, wer zuletzt noch am 3ten 11 Uhr Morgens bei unserscheint! Drauf, je mehr man sich M... näherte, je ernsthafterstimmten sich wieder die Gemüther in der Vorahnduug entscheidenderAuftritte, die ihnen noch bevorstandcn. Frau von G..., die sichvon ihren Plänen nichts merken ließ, führte ihre Tochter, da sie vordem Hause auSgestiegen waren, wieder in ihre alten Zimmer ein;sagte, sie möchte es sich nur bequem machen, sie würde gleich wie-der bei ihr sein, und schlüpfte ab. Nach einer Stunde kam sie miteinem ganz erhitzten Gesicht wieder. Nein, solch ein Thomas! sprachsie mit heimlich vergnügter Seele; solch ein ungläubiger Thomas!Hab' ich nicht eine Seigerstnnde gebraucht ihn zu überzeugen. Abernun sitzt er und weint. Wer? fragte die Marquise. Er, antwor-tete die Mutter. Wer sonst, als wer die größte Ursache dazuhat. Der Vater doch nicht? rief die Marquise. Wie ein Kind,erwiederte die Mutter; daß ich, wenn ich mir nicht selbst hätte dieThränen aus den Augen wischen müssen, gelacht hätte, so wie ichnur ans der THUre heraus war. Und das wegen meiner? fragtedie Marquise, und stand auf; und ich sollte hier Nicht von derStelle! sagte Frau von G... Warum dictirte er mir den Brief.Hier sucht er dich ans, wenn er mich, so lange ich lebe, wieder-fiuden will. Meine theuerste Mutter, flehte die Marquise Uner-bittlich! fiel ihr die Obristin ins Wort. Warum griff er nach derPistole. Aber ich beschwöre Sie Du sollst nicht, versetzteFrau von G..., indem sie die Tochter wieder auf ihren Sessel nie-dcrbrückte. Und wenn er nicht heut vor Abend noch kommt, ziehich morgen mit dir weiter. Die Marquise nannte dies Verfahren