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1 (1850)
Entstehung
Seite
377
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Die Zölle müssen bei solchen Vergleichungen außer Ansatz bleiben,weil sie nicht gerade von der Gegend getragen werden, in der sie ein-gchen. Der hohe Steuerbcitrag des Jsarkreises rührt von der starkenEinnahme aus Aufschlag (Accisc) in der Hauptstadt her, der nie-drige Satz des Untermainkreises vielleicht von dem geringen Bicr-verbrauche. Die Veränderung der Krciseintheilung im Jahre 1837gestattet keine Vergleichung älterer und neuerer statistischen Zahlen.

Belgien, Mittelbetrag der direkten Steuern, Accise, der Einrrags-und Stempelgcbühr von 183638, ohne Abzug der im Jahre 1839an Holland abgetretenen Landestheilc; mit der Bevölkerung v. 1838:

Steuer.

Bcvvlk.

Steuer.

Bevölk.

Brabant . .

Fr.

22/

10,110

Ostflandcrn .

Fr-

14/

14,090

Antwerpen. .

19,"

7060

Westflandern .

12/»

10,800

Hennegau . .

IS,"

9870

Limburg, . .

10,"

1830

Lüttich . . .

15,

7S90

Luxemburg. .

8,"

1170

Namur . . .

14,

3470

Hier ragt ebenfalls Brabant der Hauptstadt willen, sodann auchwegen der vielen Bierbrauereien hervor, Antwerpen wegen der un-gewöhnlich starken Accisecntrichtung von Zucker aus den zahlreichenSiedereien; die in jeder Provinz erhobene Accise steht keineswegsmit dem Verbrauch innerhalb der Provinz in gleichem Vcrhältniß. Die Provinzen desprcuß. Staates verhalten sich nach Hanse-mann, wenn man die direkten Steuern, die Mahl-, Schlacht- undClaffensteuer zusammenfaßt, nach der damaligen Bevölkerung, so:

Steuer.

Bevvlk.

Steuer.

Bevolk.

Sachsen. . .

Rthlr.

2/°

3100

Schlesien . .

Rthlr.

1/'

3260

Rheinpreußen.

2,'"

4630

Pommern . .

I/-

IS60

Westfalen . >

1,"

3380

Preußen. . .

1/-

1680

Brandenburg.

I/»

2100

Posen . . .

1 23

19S0

wo aber die Tranksteuern und Zölle fehlen. In den österreichischenProvinzen kommt nach dem A. für 1848 auf den Kopf von sämmtli-chen Steuern : Oe. unter d. Ens S/' fl., Steiermark 4," fl., Kärn-then und Krain 3/°, Oe. ob. d. Ens 3/», Böhmen 2/», Mähren undSchlesien 2/», Tirol 2,'?, Galizien 1 /° fl.

Die von der schweizerischen Tagsatzung aufgestellte, 1838 abgeän-derte Scala des Beitrags zu den Militärausgaben des Bundes, dieman für ein richtiges Maaß des Wohlstandes hält, zeigt das ge-ringere Einkommen der hauptsächlich auf Viehzucht hingcwiese-nen höheren Gebirgsgegenden, im Vergleich mit den fabrik- undhandeltreibenden Cantonen, welche größere Städte und fruchtbarenBoden besitzen. Es ist hiebei ein Kontingent von 2 Proe. angenom-men, und der Mann wird bezahlt mit 30 Fr. von Basel-Stadt, 2SFr. Genf, 20 Fr. Zürich, Bern, Aargau, Ncuenburg, Waadt, IS Fr.Thurgau, Solothurn, Freiburg, St. Gallen, Lucern, Schaffhauscn,Appenzell A. R.; I2>^ Fr. Basel-Landschaft; 10 Fr. Tessin, Glarus,Juraämter von Bern; 7>/z Fr. Wallis, Bündken, Zug; 5 Fr. Unter-walden, Schwyz, Uri, Appenzell I. R.