Zweites Buch.
Staatseinkünfte.
Einleitung.
Von den verschiedenen Quellen der Einkünfte.
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(§s sind sehr manchsaltige Quellen der Staatseinkünftedenkbar und in den einzelnen Staaten auch wirklich in Be-nutzung gekommen. Die Finanzwissenschaft, wie die ganze StaatS-klughcitslehre, soll sich nicht bloß mit dem Staate in der Idee,sondern auch mit den bestehenden Staaten beschäftigen und denWeg vorzeichnen, auf welchem sich das Finanzwesen derselbenvervollkommnen läßt. Da man dieses nicht auf einmal um-gestalten und von eingewurzelten Einrichtungen sich nichtplötzlich losreißen kann, so hat die Wissenschaft die Aufgabe,die in den christlich-civilisirten Staaten üblichen Arten von Ein-nahmen zum Gegenstände der Prüfung zu machen, ferner neben derAufstellung allgemeincrGrundsätze auch die besonderen Umständebemerklich zu machen, welche hier oder dort die Befolgung jenerGrundsätze erschweren können. Selbst bei solchen Einnahmen,deren Abschaffung sich im Allgemeinen als wünschenswert!) zeigt,ist es nöthig, zu untersuchen, wie sie einstweilen auf die amwenigsten nachtheilige Weise einzurichten seien.
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Die allgemeinen Erfordernisse, nach denen die Zweckmäßig-keit jeder Art von Staatseinkünften zu beurtheilen ist, sind:
Rau, pol. Oekon. Ste Ausg. III. 7