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1 (1850)
Entstehung
Seite
367
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gewälzt, die dagegen ihren Güterverbrauch verringern, weshalbauch die Erzeugung des überlasteten Gcwerbszweigcs abgenom-men haben muß; die Wirkung hievon setzt sich auf andere Ge-werbe fort, deren Erzeugnisse von jenen verbraucht werden. Dießsind die Nachtheile, welche fortdauern, wenn auch die Ueberbür-dctcn zuletzt von der Steuer verhältnißmäßig nicht starker alsandere Bürger getroffen werden.

8) Die Ueberwälzung vermag überhaupt die Fehler in derAnlegung einer Steuer nicht völlig zu heilen, weil sic a) in vie-len Fallen gar nicht möglich ist, wohin unter anderen auch dieUngleichheit der Besteuerung einzelner Personen in einem unddemselben Stande gehört, b) weil sie oft erst nach langer Zeitgelingt und die Uebergangsperiode empfindliche Nachtheile beisich führt, v) weil auch die endlichen Wirkungen volkSwirth-schaftlich schädlich sein können (A).

(a) Ueber v. Prittwih's abweichende Ansicht s. §.274 (<r).

Z. 273. s269.^

Schränken die Besteuerten ihre Verzehrung ein, so nimmtder Absatz mancher Güter ab und der Preis derselben sinkt.Suchen nun die Erzeuger dieser Gegenstände auch das Ange-bot zu vermindern, indem sie ihre Capitale anders anlegcn, sokann der Preis sich wieder auf die vorige Höhe erheben, unddie hervorgebrachte Menge dem jetzigen schwächeren Wegehreentsprechen. Diese Erscheinungen zeigen sich nicht bei den werth-vollsten Dingen, auch nicht in voller Stärke bei einer und der-selben Art von Genußmitteln, weil die Neigungen der Menschenin Hinsicht auf den Güterverbrauch sehr verschieden sind. Da-gegen bewirkt die Verwendung der Staatseinkünfte innerhalbdes Landes eine beträchtliche Verzehrung der Besoldeten, dervom Staate beschäftigten Gewerbsleute u. dgl. Die hierausentspringende Absatzvermehrung kann zum Theile gerade solcheGüter betreffen, an denen sich die Steuerpflichtigen etwas ab-brechen ; doch auch abgesehen von diesem Falle, muß, da die Ver-zehrung der Bürger und der Negierung im Ganzen nach der Ein-führung einer gewissen Steuer wenigstens so groß bleibt, wie