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geringsten Stcmpelsatzcs (</) und mäßiges Aufsteigen desselben,3) Aufhebung des Stempels von solchen Schriften, bei denendie Entrichtung sehr unbequem oder die Ucberwachung schwierigwäre, ein starker Reiz zu Umgehungen Statt findet oder auch,wie bei Anweisungen, Wechseln, Assccuranzen, der Verkehr leidenwürde, 4) Befreiung der Dürftigen, der wohlthatigen Stiftungenund dergl. 5) Aufstellung einfacher, leicht zu behaltender Regeln fürden Gebrauch des Stempels, damit man sich leicht vor Strafenhülen könne.
Zur Verwaltung der Stempelgebühr gehört Ankauf desPapieres, Anschaffung und Erhaltung der Stempel, Anstellungdes Personals bei dem Stempelamte, Ablieferung der Stempel-papiere an die Verkäufer, denen ein gewisser Nachlaß als Ge-werbsverdienst bewilligt wird, Aufsicht zur Entdeckung von Ver-letzungen der Stcmpelgesctze. Wo vielerlei Schriften dieser Ge-bühr unterliegen, da muß auch für nachträgliche Stempelungvon Urkunden rc. gesorgt werden, was jedoch ein besonderesPersonal erfordert.
(«) Ein verhältnißmäßig großer Ertrag rührt zunächst von der Höheder Stempelsätze und der Menge von Gegenständen her, die demStempel unterworfen sind, er bildet also insofern das Maaß für dieLast, welche das Stcmpelwescn den Bürgern auferlegt. Jndeß mußman auch darauf achten, welche andere Gebühren neben der Stem-pelabgabe bestehen, da z. B. in Großbritanien diese fast alle anderenGebühren ersetzt. Sie brachte (mit Einschluß der Abgabe von Lohn-kutsche» in den Städten und von Hausirern) 1847 7-671324 L. St.ein. Der Ertrag in den Jahren 1838 u. 39 setzte sich so zusammen:2-104 958 L, von Erbschaften, 1-681 500 L. von der Eintragungvon Contracten, 907 360 L. von Brandversicherungen, 272 417 L.von Seeversicherungen, 757 874 L. von Wechseln und Bankscheinen,352 697 L. von Zeitungen und Anzeigen, 495 750 L. von Landkutschent/taxe-cond»^), 173 488 L. von Quittungen (reoeipts), 468897L. von anderen Gegenständen. Die Kosten beliefen sich in beidenJahren auf 2," Proc., und es blieb ein reiner Ertrag von 7-044 954L. übrig. A. des Reinertrags für 18"/z„ 6'/, Mill. — Frankreich,i. D. 1836 u> 37 32-144 390 Fr., — 1846. 47, 41 Mill. Fr.—33 kr.auf den K., 1848 nur 30-905 000, Kosten 957 000 Fr. — 3/ Proc.— Oesterreich, D. 1846. 47 5-7,9000 fl. rein, — 11,° kr. 24'/, fl.auf den K., Kosten nach dem A. für 1849 4/ Proc. — Preußen A.1847 4 '-j Mill. Nthlr. mit 1,^ Proc. Kosten, A. 1849 3-557737Rthlr., Kosten 57 737, also rein 3'/ Mill. — 22,°° kr. auf den Kopf.— Kurheffen, A. 1849 200000 Rthlr., Kosten 18000 Rthlr.—9 Pr. — Baiern, D. 1835—37: 962 753 fl., Kosten 8'/, Proc., rein880 215 fl. — 12 kr. auf den Kopf. Unter den Ausgaben nehmen das