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1 (1850)
Entstehung
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Vermögens oder Einkommens, sondern nur nach der Zahl ihrerFamilienmitglieder trifft. Für die Wohlhabenden ist eS eine un-fühlbare Ausgabe, für dürftige Lohnarbeiter kann ihre Beseitigungoder Ermäßigung sehr erwünscht sein s-h. Eine Verschieden-heit des Preises für mehr und minder begüterte Würger ist nichtausführbar und selbst durch eine Steuererleichterung für die un-tersten Elasten läßt sich der genannte Uebclstand nicht völlig ent-fernen (e).

2) Die Wohlfeilheit des Kochsalzes erweitert den Verbrauchauf eine nützliche Weise (-/). n) Obgleich der Genuß desselbenin den Speisen eine gewisse Eränze findet, so zeigt doch die Er-fahrung, daß er nach einer Herabsetzung des Preises zunimmt,hauptsächlich weil die dürftigeren Elasten sich dann vollständigerversorgen, l») Für die Gesundheit der Hausthiere, vorzüglichder wiederkauenden, ist das Kochsalz unentbehrlich, und die reich-lichere Anwendung desselben hat auf die Viehzucht günstigenEinfluß e). e) Auch als Düngmittel ist das Kochsalz nützlich </).cl) Manche Verwendungen desselben in Gewerken würden beiniedrigerem Preise noch einer Erweiterung fähig sein (§). InKüstenländern ist auch das Einsalzen der Fische von großer Wich-tigkeit (/t).

3) Die Käufer würden nicht allein die Abgabe ersparen,sondern auch geringere ErzeugungS- und Frachtkosten zu tragenhaben, indem bei freiem Mitwerben die sparsamere Betriebsweiseder Privatunternehmer und der Einkauf von den nächstgelegenenSalinen, sie seien in- oder ausländisch, die Preise erniedrigenwürden. Wäre der SalzpreiS ganz dem freien Mitwerbenüberlassen, so würde der Fortbestand mancher Salzwerke, diemehr ErzeugungS- oder Frachikostcn aufzuwenden haben, ge-fährdet. Die ausländische Eoncurrenz könnte noch vermittelsteines Schutzzolles ertragen werden, gegen die inländische ließesich aber nichts thun, die Zehrerhättenjedoch in jedem Falle denWortheil der wohlfeilsten Befriedigung eines nothwendigen Be-dürfnisses (r).

(a) Antrag von Duttiin ger zur Herabsetzung auf L'/z kr. Verhandl.

der 2. K. in Baden, 1831, Beil. IV, 54. VII, 109. Berh. d. 1. K.

v. 1833, Beil. I, 336. (von Rau.) Herdegen, S. 123. Gr.