Druckschrift 
1 (1850)
Entstehung
Seite
237
Einzelbild herunterladen
 

237

herab, also kommt der Zollcentncr auf 3,Rthlr. 5," fl. DieSchiffstonne von 20 pr. Ctr. wird von den Salzwerken des Staateszu 22Rthlr.,ausEngland für IS22 Rthlr. bezogen. Zugleich solltedie Zahl der Verkaufsstellen vermehrt, der Verkauf in kleinen Ab-theilungen erleichtert und überhaupt darauf hingewirkt werden, daßzum Vortheil der dürftigeren Classen der Detailpreis dem Factorei-prcise näher gebracht werde, wozu 180000 Rthlr. verwendet odernachgelassen werden dürfen. Der Verkaufsstellen waren i. I. 18-1367S. Der reine Gewinn von der Tonne wird zu 7 Rthlr. 21 Sgr.angeschlagen 3 fl. IO'/? kr. von lOOPfd. Reinertrag von 18-13->8 5-311000 Rthlr., A. für 1817 4-992000 Rthlr. Verhandl. desverein. Landtags, II, 1037. 1311. A. für 1819: Rohertrag 8-IIS 000Rthlr., Kosten 2° 991000, Reinertrag 5-451000 Rthlr. nebst1- 262 000 Rthlr. aus den Staatssalinen, die das Salz um obigenPreis an die Salzhandclsvcrwaltung abgeben, wovon I Mill. Rthlr.Betriebskosten abgehen. Der ganze inländische Verbrauch ist 17 pr.Pfd. auf den Kopf. Die Niederlagen, welche von Privaten gegen18 p. mills Provision verwaltet werden, erhalten das Salz fracht-frei; derStaat bestreitet dieForrschaffungskosten. Verkaufspreis imKleinen 1 Sgr.

Sachsen. Reinertrag im A. für 1813 IS j. 350000 Rthlr.Der Staat hält Niederlagen und jeder Ort ist an eine solche ge-wiesen. Der Preis in den Niederlagen ist für den Zollcentner 2,' 3'^ Rthlr. Dazu kommt Fuhrlohn bis in den Ort und Provision,4 Ggr. vom Scheffel oder IS kr. vom Ccntner. Der Preis im Klein-verkauf wird jährlich von der Obrigkeit geprüft und festgestellt,Ges. v. 23. Mai 1810, in Schaffrath, Codex Snxonic. II, 1287.Verbrauch g. 252 000 Ctr. 1-1 Pfd. auf den Kopf.

Würtembcrg. 1838 41 wurden i. D. 229 738 Ctr. Kochsalznebst 97833 Ctr. Stein- und 15 157 Ctr. Viehsalz im Lande ver-kauft. Beide crstere Arten geben auf den Kopf (mit den Fürsten-thümern Hohenzollern) gegen 19 (4 würt. 18 bad. Pfd. Der in-ländische Absatz von Speisesalz war 1835 38 stärker, nämlich288 018 Ctr. i. D-, nebst 96153 Ctr. Stein- und Viehsalz. Auslän-discher Absatz 259 017 Ctr. Inländischer Verkaufspreis bei den Sa-linen 2'/, kr. nebst 20 kr. Vcrpackungsgcbühr für 2 Ccntner oder

14 kr. für einen einzelnen Ccntner. Preis bei den Salzhändlernnicht über 3 kr. vom Pfd. Kochsalz, Steinsalz nicht über 1 kr. imKleinhandel. Das Salz wird auf den Salzwerken und in derHaupt-Icgstätte zu Ulm abgegeben, die Unternehmer der verschiedenen Fac-torieplätze erhalten aber eine Frachtvergütung von 2 9 kr. vomCcntner. Anscdlag für 1818/9: 1 -657 600 fl. roher Ertrag, 807 600fl. Kosten 18,'Proc., 8S0 000 fl. rein 0,»" fl. auf den Kopf.S. Vcrh. der Dcp.-K. von 1842, Bericht von Deffner. Her-degen S. 116.

II. Regalität des Salzhandels allein.

Schweiz. Der Canton Waat hat eine Staatsalinc, Aargau undBaselland haben Privatsalinen. Die Regierungen kaufen den Lan-desbedarf an und setzen ihn in ihren Niederlagen ab. Die Verkaufs-preise sind von 6'/,12',2 Rappen oder 2V«5'/, kr. für das Pfund,der Reinertrag auf den Kopf von 2 Batzen bis I Fr. 8 B. 1 fl.

15 kr. (Basclland). Hottingcr, S. 101. Beispiele: C. Bern.Das Pfund gilt seit 1832 7j/z Rappen 3," kr. A. für 1846;