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1 (1850)
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werke einen verhältnißmäßigen Abzug bewilligen muß. DieGleichheit des Verkaufspreises im ganzen Lande hat das Gute,daß sie die Verwaltung erleichtert und den Schleichhandel mitSalz in den Gränzgegenden vermindert. (»). Zwar hat dieNegierung zur Versorgung der entlegeneren Gegenden mehrTransportkosten aufzuwcnden, und cs könnte daher scheinen, alsmüßten diese vollständig von den Bewohnern dieser Gegendenvergütet werden. Allein diese würden sich, wenn das Regal nichtbestände, oft von andern Ländern wohlfeiler mit Salz versorgenkönnen und es wäre unbillig, ihnen die auS der künstlichen Ein-richtung herrührcnde größere Frachtausgabe aufzubürden Woindeß die den Salzwerken näher liegenden Gegenden sich an dieÄortheile eines niedrigeren Preises gewöhnt haben, da wäre eineGleichförmigkeit desselben nicht wohl anders als durch allgemeineHerabsetzung auf diesen niedrigsten Betrag durchzuführcn (S).(a) Schilderung des Schleichhandels an den niederländischen Gränzen,wo das wohlfeile Meersalz nach Deutschland eingcschwärzt wird,Benzen berg, Preußens Geldhaushalt, S. 247.

(S) Bgl. v. Malchus, I, Ilsl. Zustand des Salzregals ineinigen Ländern (Vgl. Weinlig in Rau und Haussen, Ar-chiv, N. F. IX. 273):

I. Regalität der Gewinnung, Bereitung und des Ver-kaufs von Salz.

Baden. Die beiden Staatssalincn Rappenau und Dürrheimkönnten, wenn der Absatz nicht beschränkt wäre, weit mehr erzeugen,als cs bis jetzt geschieht. Der Verbrauch im Lande war 1837 3!li. D. 300 374 Ctr. Speisesalz oder 23,° Pfd. auf den Kopf, nebst5492 Ccntncrn für ckemische Fabriken und g. 10000 Ctr. Viehsalz.1844 48 j. D. 314 018 Ctr. (23 Pfd. a. d. Kopf) nebst 5402 Ctr.für Fabriken und 13561 Ctr. Viehsalz, zusammen 24/ Pfd. aufden Kopf. Das Pfund wird zu 2/2 kr., der Cenkner also zu 4 fl.10 kr., in Säcken zu 1 Ctr. 4 fl. 16 kr., abgegeben, Fabriksalz zul fl., Viehsalz in Rappenau zu 2 fl. 20 kr., in Dürrheim zu 2 fl.Der Salzhändlcr darf im Kleinverkauf nicht über 3 kr. für dasSpeisesalz fordern. Entfernte Käufer erhalten eine Frachtvergütung,deren ganzer Belauf zu 67835 fl. oder 5 Proc. des Erlöses ange-schlagen ist. Die gesammten Erzcugungs- und Frachtkosten lastensich auf das Pfund zu '/!, kr. annehmcn. Der auswärtige Absatzist im Abnehmen; er trug 1834 noch 150 000 fl. ein, 184446 i. D.nur 37 641 fl., den Centner zu 1 fl. 38 kr., wovon noch 5649 fl.Frachtvcrgütung abgehen. Der Voranschlag für 1848 ist 1 -391 000fl. Einnahme, 382 466 fl. Kosten 27/ Proc. (ohne die Ccntral-verwalkung), also bleiben 1-008829 fl rein 0," fl. auf den Kopf.(Man sollte eigentlich diesen Ausschlag auf den Kopf ohne Berück-sichtigung des auswärtigen Absatzes berechnen.) Das stehende Ca-pital briderSalzwerke wurde zu Ende desJahres 1840 auf 1-690 000