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des, zumal von Hochstämmen, nicht befriediget und ist leicht inVersuchung, durch Verminderung der stehenden Holzmassc, selbstauf Kosten der Nachhaltigkeit (U ebe rh a u e n ), eine baldigeEntschädigung für den Kaufpreis zu suchen. Obgleich für reichePersonen die Erhaltung der Waldungen zweckmäßig ist, weilsie eine sichere und mit der Zeit sogar steigende Rente gewährt,so muß man doch sehr bezweifeln, daß für die StaatswaldungcnKäufer dieser Art sich finden würden, weil schon ein beträchtlicherThcil des Vermögens solcher begüterten Personen in Privat-waldungen besteht. Diese werden allerdings oft sorstmäßig undmit Rücksicht auf die Nachkommen benutzt z. W. in den Hän-den von Standes- oder Grundherren, nur sind die Capitalistengroßentheils nicht geneigt, ihr Vermögen zur Erwerbung vonWaldgrund anzulcgen (e).
(a) S. vorzüglich Hundeshagen, Encpclop. II, 744 ff. der I. Ausg.und die dort angeführten Schriften. Deff. Forstpolizei (2. Ausg.der Enc.) S. 44 ff.— v. Jakob, Fin. I, §. 225. 239. — Behr,Wirthsch. des Staates, S. 61. — Krause, National- und Staats-ökonomie, I, >08. — Schenk, Volkswirthschaftspflcge, §. 182.
(ü) Nach Hundeshagcn auf ungefähr 500 Morgen 1 Arbeiter.
(e) Daß die meisten Waldläufer Spekulanten sind, die sogleich die Axtanlegen, wird bestätigt in Berhandl. der Deput. Kam. in Baicrn,1822, Beil. X, 19.— Hundeshagen, F. Pol. S. 108.
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2) Wenn man die Waldungen so benutzt, daß sie in kurzerZeit die Kaufsumme vergüten, so entsteht zwar nicht sogleichwahrer Holzmangel, aber doch leicht ein geringerer Ertrag desWaldbodenS, woraus dann eineHolzvertheuerungfolgt und viel-leicht eine größere Waldfläche nöthig wird, um das Volk fort-während mit Holz zu versorgen. Das Anlegen neuer Waldun-gen ist kostbar und fordert einen langen Vorschuß der Eultur-,Beaufsichtungskosten und Steuern, und die meisten Menschenlieben cS nicht, ihr Capital auf eine solche Weise anzuwenden,zumal da auch der Waldbesitz nicht frei von Gefahren ist. Da-her ist hierauf wenig zu rechnen, außer wo das Holz schontheucr ist sr«). Ucbcrdies gibt es Wälder, deren Boden sich zukeiner anderen Benutzung eignet, die aber, einmal zerstört, we-gen des Mangels an Schutz gegen Hitze oder Kälte nicbt wiederhergestellt werden können und die dcßhalb, auch wenn sie jetzt