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1 (1850)
Entstehung
Seite
169
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eine Betrachtung, die jedenfalls zur Erkenntniß verschiedener,in der alteren Forstpraris begangener Mißgriffe dienen kann.

(a) Beispiele: Bade» hatte 1847 239 062 Morg. Domäncnwald,Baier» hat 2'624 303 b. Morgen (zu 0," bad. M>), außerdem noch54 004 M. Salinenwaldungcn auf österreichischem Gebiete, Bel-gien 30 943 Hekt. Frankreich 1849 1 -200 000 Hekt. (zu 2,"'bad. M.). Großbritanien gegen 60 090 gcre8 (zu 1 ,'" had. M.), Hannover (1831) 914 072 kalenb. M. (zu 0,'-» bad. M.),Gr. Hessen 342 000 M. (zu 0,°" bad.) - Nassau (1849) 144 000M. (zu 0,°" bad.) Oesterreich (1848, nach v. Hauer, S. 88)3-530 452Joch zu 1,598 b. M. Preußen (1828) 7-528 650 M. zu0,'°2 b. M. (Weber, Staatsw. Statistik, S. 401), dieselbeZahl gibtauch Schubert, Handb. II, 177. (1849), Sachsen 264865 Äcker(zu 1/2 h. M.), Weimar, 145,000 M. (zu 0,'" bad.) oder dieHälfte der Waldfläche. Würtcmberg (1845) 581 033 M. (zu ^b. M.)

(-) Früher v. Hazzi und Trun k, neuerlich besonders : Lotz, Handb.III, 134. Pfeil, Grundsätze der Forstwirlhsch. in Bezug auf dieNationalökon. u. die Staatsfinanzwiss., I, 324, womit aber in dem-selben Werke II, 19, 37 zu vergleichen sind. Uoräier, .vKriauI-Nirs äs In I'Iunäre krunoulse, S. 396 ff.

s- 138.

Der Verkauf der Staatsforsten ist aus folgenden Haupt-gründen angerathen worden:

1) Die Beibehaltung von Waldungen im Eigenthume desStaates sei zur Befriedigung des Holzbedürfnisses des Volksnicht nothwendig, denn die Bürger würden, wenn die Wälderin ihre Hände gelangt wären, dieselben schon ihres eigenen Vor-theils willen gut behandeln und sich die hierzu erforderlichenKenntnisse verschaffen, ohne daß deßhalb Staatsforstbcamte un-terhalten werden müßten.

2) Privateigenthümer würden dem Waldbodcn einen grö-ßeren Reinertrag abgewinnen, als ihn die Staatskasse bezieht,indem sie theils die zum Anbau fähigen und in Bezug auf dasHolzbcdürfniß entbehrlichen Waldgründe in Ackerland umwan-delten, theils die beibehaltenen besser benutzten. Die Erfahrungzeige den niedrigen Ertrag der Staatswaldungen, dessen Ur-sachen in der Kostbarkeit des -Personals, in dem geringeren Ei-fer besoldeter Verwalter, in der Vernachlässigung der Neben-nutzungcn und in der unvermeidlichen Schwerfälligkeit desGeschäftsganges liegen. Der Staat werde also im Vergleich