tions, S. 193. — Bergius, Magazin, II, 207. — Kamphövcn er,Beschreib, d. bereits vollführten Nicderlegungc» königl. Domäncn-güter in den Herzoglh. Schleswig und Holstein, Kopenhag. 1787.— Nöldechen, Briefe über das Niederodcrbruch. Berl. 1800.—Krug, Nationalreichth. des preuß. Staates, II, 418. — Schwerz,Ackerbau der Pfälzer, S. 274. (Jbershcimcr Hof). — lieber diegünstigen Folgen der Vererbpachtungen in Pommern s. Hering,lieber die agrarische Gesetzgeb. in Preußen, 1837, S. 102 — Gr.Moltke, Einnahmequellen, S. 27.
(ä) Auf die Zunahme der Volksmenge und also der waffenfähigen Mann-schaft hat man oft zu großes Gewicht gelegt, denn es würde in ihrkein Vorthcil liegen, wenn die Production sich nicht gleichmäßig er-weiterte. — In Schleswig und Holstein wurden 1765 — 87 52 Do-mänen von 44 356 Tonnen (116 000 preuß Morgen) zerschlagen.Davon wurden 6454 L. Wald zurückbehalten, 5471 T. zu Abfin-dungen und für Dürftige verwendet, 32,943 in 1095 Güter zer-theilk, von 2—500 Tonnen Größe, doch meistens zwischen 12 und80 Tonnen (30—200 Morgen). Der Kanon betrug 106 039 Rthlr.,hiezu die Zinsen des Erbbestandgeldcs von 596 252 Rthlr. mitS3 850 Rthlr. geschlagen, ist
die Einnahme nach der Zerschlagung . . 129 889 Rthlr.
die vorherige Einnahme war .... 87 246 „
also Mehrcrtrag ... 42 643 Rthlr.
oder 50 Proc. des früheren Ertrages, wozu noch die Einnahme vondem vorbehaltenen Walde kommt. Kamphövener, S. 208 unddie angehängke Tabelle. — Aus Nöldechen's Mittheilungen (s.(«) ) ergiebt sich Folgendes: Die 3 Güter Solikante, Posedin undWilhelmsaue, zusammen 3610 pr. Morgen, wurden unter 107 Fa-milien verrheilt, in Stellen von 3 Morgen (39 an der Zahl), 30 M.(22), 60 M. (26), 94 M. (5) und 1 von 578 M. Es war
vor nachder Zerschlagung
1) Zahl der Menschen auf den Gütern
45
595
2) Pferdez^hl ........
10
124
3) Anzahl der Kühe.
16
333
4) Kornertrag..
521
1414 Wisp.
5) Kornvcrbrauch.
28
439 „
6) verkäuflicher Ueberschuß....
410
752 „
7) Viehnuhung, Stroh, Eier re. . .
7765
8229 Rthlr.
8) ganzer Erlös aus verkauften Er-
Zeugnissen . ..
15 537
22 726
9) Einnahme für den Staat . . .
4077
5175 „
Demnach hat die Masse der verkäuflichen Dinge um 46, der Ertragfür die Staatscasse um 26 Proc. zugenommen.
8 . 133 .
Gegen diese Maßregel wurden mancherlei Einwendungenin sehr verschiedenem Sinne gemacht, so daß man bald die Zeit-pacht, bald den Verkauf vorzog. Zm Vergleich mit derZeitpacht wurde gegen die Erbpacht erinnert («):
1) daß der Staat nicht mehr über die Güter verfügen und