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um die Lehrer zu besolden, so daß jeder mindestens KOO Fr. ein-zunehmen hat. — In Belgien empfingen die Schullehrer 1840i. D. 589 Fr., aber auf dem Lande war das Einkommen in derRegel nur 350—400 Fr. — In Hannover lebten 1834 noch 396Lehrer das ganze Jahr oder einen Lheil desselben von demReihetisch bei den Ortsbewohnern. — In Großbritanien ge-schah bisher für das Bolksschulwesen, sowie für viele anderewichtige Bedürfnisse gar nichts vom Staate. Neuerlich sind40000 L. St. jährlich für jenen Zweck ausgesetzt.
(c) Ad. Smith's tadelnde Bemerkungen über die Universitäten be-ziehen sich auf die mangelhaften Einrichtungen in England. Sayverwirft die Rcchtsschulen, weil man in ihnen Rechtsverdrehungenlerne, und die medicinischen, weil die Menschen doch die Quack-salber vorziehen! Handb. V, 237.239. — In Deutschland sind dieMeinungen über den Einfluß der Hochschulen auf die allgemeineBildung nicht getheilt. Universitäten mit vollständiger und guterBesetzung aller Fächer und reichlich ausgcstattet mit den nöthigenHülfsmiiteln, als Büchern, Sammlungen, Instrumenten, Kranken-häusern rc. sind übrigens kostbar; eine solche Anstalt erfordertmindestens 100 000 fl. — Die belgische Regierung verwendete1840. 41 606 000 Fr. auf die beiden königlichen Universitäten Gentund Lüttich, worunter 24 000 Fr. Stipendien (bonrsos) aus denUniversitäten und 15 000 Fr.Reisestipendien. Die Krankenhäuser wer-den von den Stadtgemeinden erhalten; s. Rtat de I'onseiAncmeiitsuperieur en RolKigue, pondunt I'uiwoe 1841. Rapport du ml», deI'inleneur, 30.April 1842. — Einkünfte derpreuß. Universitäten nachDieterici (Geschichtl. und starist. Nachrichten über die Univers.im pr. St. Berl. 1836):
99 800 Rthlr. Berlin,.. wc .
Frankreich thut für den mittleren und höheren Unterricht wenig.Der A. für 1844 führt auf 186 666 Fr. für 6 theologische Fa-kultäten, 817 700 Fr. für 9 Rechtsschulen, 686 700 für 3 medi-cinische Schulen, 189 800 für I Apothekerschule, zus. 1'880 860,während 1'601 000 Fr. als Gebühren der Schüler (rötrlkntions)u. a. Einnahmen aufgeführt sind, also nur 280 000 Fr. Zuschuß!Die 10 Faculkätcn des soienoos und die 10 dos lottres kosten816 696 Fr. und tragen 285 000 Fr. ein, das cousorvntoire desarts et. invtiers kostet 150 000 Fr., die beiden Gewerksschulen (mitvielen Stipendien) 675 000 Fr., das LollöKedo k'ranvo 162 000 Fr.,2 Bergschulen 120 000 Fr.
(<?) Die Universitäten haben weit mehr geleistet als manche, wie einLheil des Hofprunkes behandelte Akademiecn, indeß können diese,besonders für Fächer, in denen zeitraubendes, ungestörtes Forschennothwendig ist, sehr ersprießlich werden. Vgl. Say, Handb. V, 254.Die 5 pariser Akademieen kosten (1844) 566 000 Fr., das Museumder Naturgeschichte 180 000, die Sternwarten 121 760, die 3 pari-ser Bibliotheken 555 823 Fr., Unterstützungen von Gelehrten undDruckschriften 574 000 Fr. rc.
89 680 „ Bonn,
60 900 " Königsberg,
57 700 „ Greifswalde,
Os ,, -Ovllll/ » »
72 298 „ Breslau, .
70 700 „ Halle,
87 100
1 300
aus der Slaatscasse.
41 300
57 500