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1 (1850)
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gang des Krieges kann nur selten alle diese Dpftr vergüten,ein unglücklicher vernichtet in kurzer Zeit die Früchte eines viel-jährigen Fleißes. Die Wahrnehmung, daß einzelne Gewerbs-zweige im Kriege in Aufnahme kommen, hat bisweilen zu derMeinung verleitet, als sei derselbe der Volkswirthschaft nichtnachthcilig, aber dieser Zrrthum berichtigt sich leicht, wenn manauf den Vermögenszustand aller Volksclasscn achtet und den,durch gewaltsame Ausschließung des fremden Mitwerbens er-langten vorübergehenden Monopolgewinn mit der Ausdehnungder Betriebsamkeit bei freiem Welthandel vergleicht. Macht derSieg benachbarte Länder zinsbar, so ist dagegen zu bedenken,daß derselbe wandelbar ist, daß das unrechtmäßig Erworbenenicht gedeiht und bei einem Wechsel der Ereignisse destoschwerere Buße nachsolgt («). Erwägungen dieser Art könnenzwar nie von einem gerechten Kriege abhalten, der nothwendigist, um den Staat gegen äußere Beeinträchtigung und An-griffe zu schützen, sie können aber das Gewicht der übrigen recht-lichen und Klugheitsgründe verstärken, um von solchen Kriegenabzumahnen, deren Veranlassung den ewigen Gesetzen derGerechtigkeit widerstreitet und deren Urheber vor dem Gerichteder Weltgeschichte nicht bestehen können.

(a) Was ein kriegführendes Volk im Blute seiner Kinder, in Entbeh-rung, Noth und Sorgen seiner Bürger für Opfer bringt, läßt sichnicht berechnen. Doch auch das, was in Zahl und Maaß fällt, stelltkeine günstige Bilanz dar. Nach den durch Dumas (krovis riesvv«iiemeiit8 »iliilaires, XIX. Band, vergl. Memoiren des Herz,v. Rovigo, I, 130 der deutsch. Uebcrs.) bekannt gewordenen Zah-len hat die französische Staatskasse nur vom l. Octob. 1808 bis da-hin 1808 nach Abzug der Ausgaben im damaligen Kriege eine Ein-nahme von 435 Mill. Fr. aus den occupirtcn Ländern bezogen. Aberwas litt Frankreich, besonders von 18121818? Die Ausgaben Ver-franz. Staatscasse von 1802>815 werden auf 5000 Mill. Fr. ge-rechnet, und so viel sollen auch die Contributionen der erobertenLänder wieder eingebracht haben, Say, Handb. V, 151. Hiezukamen aber die Folgen der unglücklichen Feldzüge von 1814 und1815. Bloß allein die vertragsmäßigen Leistungen beliefen sich sehrhoch, nämlich:

Contribution an die verbündeten Mächte . . . 700 Mill. Fr.

Kosten der fremden Besatzung, 3 Jahre hindurchzu 130 Mill.. 390

Privatentschädigungen, 16 Mill. Fr. Renten . . 220

Zusammen 1410 Mill. Fr.