Druckschrift 
1 (1850)
Entstehung
Seite
86
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(cl) Doch muß wenigstens für Werkstätten zur Ausbesserung der Waffen,des Siicmenwerks, der Fuhrwerke, ferner zur Verfertigung geheimerZündmassen und Feuerwerke, als Raketen, Leuchtkugeln, Granaten-sätze rc. gesorgt sein.

Sätze aus Baden 1847: Preis. Dauer

Flinte ..IK fl. 40 kr. 20 Jahre.

Ladstock, Bojonct,.2 34 10

Säbel 3 20

Carabincr des Reiters . . . IS 36 30

(s) In Baiern sind zu diesem Zwecke Fohlenhöfe angelegt worden, woman Pferde auf Rechnung des Staates erzieht. Die Anstalt hatteim I. 1826 27 462 Morgen Land, 63 Hengste, 35 Stuten, 1662 Foh-len. Bis zu dieser Zeit hatten sie die Ausgaben noch nicht völlig ge-deckt, obschon die Preise für die abgegebenen Pferde keineswegszu knapp bemessen waren. Im I. 182S waren vorhanden l l 264Morgen Garten, Acker, Wiese und Wald, 8286 M. Weide u. a. schlech-tcres Land, nebst den Gebäuden auf 860 416 fl. geschätzt, ein Mobi-liar von 416 778 fl., aber keine Hengste und Zuchtstuten mehr, son-dern nur 1136 Fohlen und 13N Oekonomiepfcrde. In 3 Jahren wur-den 873 junge Pferde zu 220 fl. an die Regimenter abgegeben, dietheils erkauft, theils gezogen waren; aber es giengcn viele Fohlen zuGrunde, und im 3jähr. Durchschnitt 18^/,^ war die Jahrcsausgabeum 30 217 fl. größer als die Einnahme; die Verwaltung ist durchdie vielen zugehörigen Gewerbe, z. E. Glashütte, Mühlen, Brauereiu. dgl. sehr verwickelt; s. Scheuing's Bericht v. 1831, Beil Xl.IV.L. Abth. II. Die Ergebnisse blieben auch in der neuesten Zeit un-günstig. Die Ausgaben waren größer als die Einnahmen:i. D. von 18^,- um 8 236 fl.

bf/zg ,, 11 783 ,,

Im Sept. 1838 waren 7S2 Fohlen und erwachsene Pferde vorhanden.Die für 18371843 angcsetzten Preise, welche für die an das Mili-tär abgegebenen Pferde vergütet werden, sind: Cürassicr - Pferde310 fl., Chevauxlegcrs- Pf. 220 fl., Zugpferde 130 fl. In Badenwurden 1842.43 für ein Reitcrpferd 200 fl. angenommen, in Wür-temberg ISO fl. und 10jährige Dauer eines Pferdes, in Frankreich4844 600 u. 600 Fr.

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Eine schwere außerordentliche Ausgabe verursacht die nächsteRüstung für den Krieg (Mobilmachung, Anlegung von Maga-zinen ic.), eine noch schwerere von unabsehbarer Größe derKrieg selbst. Die Lasten, welche ein Krieg in wirtschaftlicherHinsicht dem Wolke auflegt, bestehen nicht allein in dem Auf-wande aus der Staatskasse, sie begreifen in sich auch die Ver-ringerung der Production durch Entziehung vieler Arbeiter undStörung des Absatzes, sowie die vielfachen Ausgaben und Ver-luste der Bürger durch Einquartierungen, vorzüglich aber durchdie Nähe des Kriegsschauplatzes. Selbst der glücklichste Aus-