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1 (1850)
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Rang verknüpft ist und wenigstens die Abstufung zwischen denBesoldungen verschiedener Grade nicht verabsäumt werden darf.Die Steigerung des Aufwandes unter den Beamten in neuererZeit ist zwar nicht zu bezweifeln, und cs kann der Regierungnicht zugcmuthct werden, die immer mehr begehrende Suchtnach Genüssen völlig zu befriedigen; indeß laßt sich doch auch,während alle Stände ihre Lebensweise verändert und ihre Be-dürfnisse vermehrt haben, nicht diese Elasse allein zur Einfachheiteines früheren Zeitalters zurückführcn. 2) Kosten der Vorbe-reitung, wobei hauptsächlich der Unterschied vollständiger wissen-schaftlicher Bildung und bloßer allgemeiner Schulkcnntnisse ent-scheidend ist. 3) Schwierigkeit und Wichtigkeit des Dienstes,Grad von Verantwortlichkeit und Seltenheit der dazu erforder-lichen Fähigkeiten.

§. 59.

In früheren Zeiten bestand ein großer Thcil der Besol-dungen in Naturalien (re), und dieß war zweckmäßig, weildamals zum Lebensunterhalte weniger Kunstwaaren erfordertwurden, zugleich der Marktverkchr und der Geldumlauf gerin-gere Lebhaftigkeit hatten, als jetzt, weil cs also der Negierungbequemer war, Einkünfte in rohen Stoffen zu beziehen und zuverwenden, und auch die Besoldeten es vorzogcn, nicht baareinkaufen zu müssen. In neuerer Zeit hat das Bestreben, daSFinanzwesen zu vereinfachen und die lästige Verwaltung derNaturalvorräthe abzuschaffen, in den meisten Ländern die Ein-führung reiner Geldbesoldungen zur Folge gehabt, gegen diesich jedoch wieder manche Stimmen erhoben haben (/,). Einefeste Geldbesoldung kann bei niedrigen Fruchtpreisen reichlicb,bei hohen unzureichend werden. Die Angestellten sollten in wohl-feilen Jahren für die theuren etwas zurücklegen, unterlassen esaber meistens sowohl wegen einer sehr allgemeinen Neigungzum augenblicklichen Genuß, als wegen der Hoffnung, daß dieWohlfeilheit länger anhalten werde. Wird nun ein Theil derBesoldung nach einem vieljahrigcn Preisdurchschnitte auf Ge-treide gesetzt, so hat dieß für die Besoldeten den Nutzen, daß sie