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4 (1853)
Entstehung
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377
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Periode der Originalgenics.

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des Mannes künftige Gestalt ankündigten, erschienen in demselben Jahre,nnd 1769 Basedow'ö erster Aufruf an die Menschheit zur Reform desSchulwesens, der auch Solchen, denen er lächerlich schien, doch Antheilund Nachdenken cinflößte, und eine Revolution der Geister andeutete.Eine Pause von mehreren Jahren schien dann nöthig, um sich mit diesenblendenden Erscheinungen erst zu verständigen; 1773 erfolgte dann dereigentliche poetische Ausbruch durch Götz und Werther, als ob er durchdie Bewegungen in anderen Gebieten etwas wäre zurückgehalten wor-den; ihn nachdrücklicher zu machen, halfen nicht wenig die physiognomi-schen Studien von Lavater mit. Dieser bildete bald mit Herder und Götheein Triumvirat, das die Blicke der Nation von den bisherigen Häupternder Literatur hinweg und auf sich lenkte. Beide letztere weisen uns aufganz neue Orte, von wo aus junge Kräfte sich der schwankenden Litera-tur mittheilten. Auf Beide hat Lessing entschiedene Wirkungen geübt,doch war für Göthe Winckelmann, für Herder Hamann von ungefährgleicher Bedeutung. Diese letzten drei Namen weisen unS nach demeigentlichen Preußen, wo Königsberg besonders anfing außerordentlicheEinflüsse auf die Literatur, und von sehr verschiedenen Seiten her, auö-zuüben. Göthe aber führt nnS an den Rhein, wo wir seit lauge nichtsBedeutendes in der Literatur erlebt haben. Von Zürich bis Düsseldorfund von da bis zu den klopstock'schen Kreisen in Niedersachsen schlingtGöthe eineZeit lang ein einziges Band um die Lavater, Schlosser, Jung,Jacobi, Lenz, Klinger, Herder, Stolberg und Andere, die in den 70erJahren nicht mehr die hisherige empfindsame Freundschaft, sondern einbegeisterter Trieb nach Bildung, geistigem Leben und Dichtung anein-ander kettete. Die neuen Gruppen von meist jungen bisher unbekanntenMännern, die Plötzlich wie aus der Erde Schoos entsprangen, nnd denherrischen Ton der gerechtesten Richter und berechtigtsten Machtsprechcranstimmten, hat Göthe in seinem Leben znsammcngestellt und einzelnetreffliche Winke über die sehr verschiedenen Charaktere gegeben. Dochschrieb er dies in einer Zeit, wo er lange schon den Empfindungen undIdeen jener Geschlechter ganz entfremdet war, und ein lebhaftes Bilddieser neuen Generation, deren Auftreten so tnmultnarisch war, erhaltenwir bei ihm weniger, als bei Lavater, der, selbst einer der brennendstenKöpfe dieses Schlags, in der Zeit der ersten Aufregung selbst, in seinerPhysiognomik einige dieser jungen Freunde mit allem Enthusiasmus fürihre Personen und ihre Bestrebungen portraitirte, und ihnen, wie ihmMerck schrieb, Monumente setzte, ehe sie noch etwas gethan hatten. DieZeichnung der Charaktere ist bei Göthe so treffend, als bei Lavater nichts-