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nichts sagen: weil dann das Gebet für die Verstor-benen überflüßig und keines Lobes würdig wäre.Matth. 12, 32 spricht der Heiland: „Wer wider„den h. Geist redet, dem wird es nicht vergeben„werden, nicht in dieser, noch in der künftigen„Welt." Hienach müssen also in der künftigen WeltSünden, die anders qualificirt sind als die Sündenwider den heiligen Geist (die in einem frewilligcnVerschließen der Augen gegen das Licht, des Gei-stes gegen die Wahrheit, des Herzens gegen dieGnade bestehen) noch wohl Erlassung finden. 1 Cor.15, 29 sagt der Apostel: „Sonst aber was thäten„die, welche sich taufen lassen für die Todten, wenn„die Todten gar nicht auferstehen? Warum lassen sie„sich für dieselben taufen?" Der hocherleuchtete Pau-lus dachte hier sicher nicht an die Taufe, welchenach seines Meisters Verordnung äußeres Zeichendes Uebertrittes zur christlichen Kirche und Sacra-ment des neuen Bundes ist: denn Taufe in diesemdoppelten Sinne war ihm nach seiner wunderbarenBekehrungsgeschichte eine Gnade ausschließlich für ihnselbst gewesen, die er nicht genug erheben kann, unddie er jedem Menschen mit dem vom heiligen Geisteentflammten Eifer zuzuwcnden suchte. Taufenheißt ursprünglich: Eintauchen in Wasser, hat aberauch in unseren heiligen Büchern die abgeleitete Be-deutung des Versenkens in Mühen, Aufopferungenund Leiden. So lesen wir Marc. 10, 38 dieseWorte Jesu: „Könnet ihr den Kelch trinken, den