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Dogmatische Abhandlung über das Gebet
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allein das Wissen im strengern Sinne statt.Wenn wir nun noch erwägen, einerseits, daß Gottnicht durch die Nothwendigkeit Seiner Natur nachdem Prinzip der Emanation, sondern durch Seinenfreien Willen nach dem Princip der Creation dieUrsache der Welt ist, und als solche Alles, noch ehees da ist, alles Mögliche, ss priori als Pro-totyp des in's Dasein Gerufenen erkennt: indem ErSich Selbst als den Grund alles Möglichen undWirklichen findet, und andrerseits, daß die Heiligendiesen Allsehenden erkennen, wie sie von Ihm erkanntwerden: so unterliegt es keinem Zweifel mehr, daßsie, diese Heiligen, im Anschaucn Gottes von Ange-sicht zu Angesicht unsere Anrufung um ihre Fürbittenicht minder Helle sehen, als die Propheten des A. B.kraft göttlicher Mittheilung Hellseher künftiger Dingewaren. Ueberdies thut nach Luc. 15, 7 Jesus denAusspruch:Es wird im Himmel mehr Freude seinüber Einen Sünder der Buße thut, als über neunund neunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen."Im Himmel sind die Heiligen, jene Freude ist alsoeine Freude der Heiligen. Die Buße aber ist etwasInneres, was im Herzen vorgcht; und wenn nundie Heiligen hierüber sich freuen können: so wissensie auch des Menschen Gesinnungen, Wünsche, Bit-ten. Ferner sagt Jesus nach Matth. 18, 10 :SehetZu, daß ihr keinen dieser Kleinen ärgert! Denn,Ich sage euch, ihre Engel im Himmel schauen alle-zeit das Antlitz Meines Vaters, Der in den Him-