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auch diese Schranken der Erkenntnis; weg, und daherhört für pure Geister bei ihrem Erkennen der Dingealler Unterschied zwischen äußeren und inneren Ge-genständen total auf. Sie erkennen alles, was ihresErkenncns ist, ohne Verhältniß, an sich selbst,welche Erkenntniß für uns unmöglich ist. Der pureGeist braucht also auch keinen Laut von uns zuhören, kein sichtbares Zeichen von uns zu sehen, umunsere Gedanken, Wünsche und Empfindungen erken-nen zu können; der Geist erfasst den Geist, undschaut unmittelbar in des Menschen Herz.
Die jetzt entwickelte theoretisch-vollkommnere Er-kenntniß der Heiligen im Himmel als reiner Geisterstellt in einem schönen Lichte dar der Apostel Paulus1 Cor. 13, 12. „Wir sehen jetzt durch einen Spie-„gcl, räthselwcisc; dereinst aber von Angesicht zu An-gesicht. Jetzt erkenne ich mangelhaft; dann aber„werde ich erkennen, wie ich erkannt werde." DerSpiegel, wodurch wir hicniedcn räthselwcisc, d. h.dunkel und nicht unmittelbar sehen, ist die Welt derErscheinungen vermittelst des Mediums der Sinne,was unserer Erkenntniß Schranken setzt, und unsnicht vollständig, nicht in der Nähe, nicht in vollemLichte erkennen läßt. Dort, in jenem seligen Lebenaber werden wir Gott und was Gottes ist erkennen,wie wir von Ihm erkannt werden, also vollständig(ohne Mangel), hell, innig, in Vereinigung ,mitIhm. Nach des Apostels Worten hört in jenem seli-gen Leben Meinen und Glauben ganz auf, und findet