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ten, Die in Allem versucht wurden, wie wir, selbstdie Sünde nicht ausgenommen, die also nach eigenerErfahrung, oder durch Zurückgehen auf eigene Erfah-rung Mitlciden haben können mit unserer Schwach-heit. Wenn nun Jesus nach unseren heiligen Büchernauch jetzt noch unser Vermittler und Fürsprecher beidem himmlischen Vater ist, wie Er es wahrend Sei-nes irdischen Lebens durch Seine für unser Heilentrichteten Gebete war: so unterliegt cs keinemZweifel, daß auch unsere verklärten Mitbrüder die-sem Beispiele Jesu am Throne Gottes, wo sie Je-sum, unfern Vermittler und Fürsprecher beim Vater,von Angesicht zu Angesicht sehen, folgen und füruns und für Alle, die sonst noch auf dem Wegezum Himmel sind, um Gnade flehen.
Daß wir dagegen die verklärten Geister liebenund ihrer überseligcn Vollendung uns freuen sollen,bedarf keines weitern Beweises. Die Liebe aber willthätig sein — gibt es denn auch Anlässe für uns,den Heiligen unsere Liebe zu beweisen? Mitleidenmit ihnen haben und für sie bitten können wir frei-lich nicht, weil sie zu der ewig-glückseligen Heimat,ihrem höchsten Gute, gelangt sind, und so für Dienstevon Außen kein Bedürfniß mehr haben; mag unsindeß die Liebe gegen sie auch nicht zum Mitleidenund zur Fürbitte auffordcrn, so fordert sie uns dochauf, die Heiligen zu verehren. Sie sind ja Siegerüber die stärksten und gefährlichsten Feinde, über sichselbst, über die Welt und über den Bösen; ihre