Herzen wurzele und Frucht treibe, offenbart uns dieGlaubenslehre die erfreulichste und glücklichste Ver-bindung, worin wir mit dem göttlichen Wesen nachjeder Seiner drei individuellen Dascinsweisen stehen.Ihr zufolge ist Gott der Vater der Urheber und dieUrquelle alles Guten, was wir haben und hoffen;Er ist unser und der ganzen Welt allmächtigerSchöpfer, gütiger Erhalter und fürsehender Regierer,Der Alles zu unserm Besten leitet; Der uns einenunsterblichen Geist verliehen, denselben nach SeinemBilde geschaffen, und zu einer seligen Ewigkeit imReiche Seiner eigenthümlichcn Herrlichkeit berufen hat.Die christliche Glaubenslehre gibt uns die Kunde,daß wir so unglücklich waren, in unserm Urstammedurch ein Sündcngreuel vom guten Gott losgerissen,und in ein Unglück gestürzt zu werden, woraus wiruns selbst nimmermehr retten konnten; dagegen laßtsie aber auch Gott den Sohn als Denjenigen auf-tretcn, Der mit unaussprechlicher Liebe unsers Elendssich erbarmte, den Glanz Seiner Gottheit in Knechts-gestalt hüllte, unsere Schulden auf Sich nahm undfür uns ein Lösegeld entrichtete, wodurch der Gott-heit objectiv genuggethan wurde. Endlich lehrt unsChristus an Gott den heil. Geist als Denjenigenglauben, Der die Kirche schirmt und zu aller Wahr-heit leitet und dadurch für die Aufrechthaltung deschristlichen Glaubens sorgt; Der überdies zur Beför-derung unsers Seelenheiles immer wirksam undthatig ist: indem Er durch Seine Gnade unfern
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