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Gegenstand Seiner eifrigsten Bitten war immer dieVerherrlichung des Namens Seines Vaters, und dieBeförderung des Heiles der Menschen. Darum fle-hcte Er, als Er, zu Seinem öffentlichen Lehramteunmittelbar Sich bereitend, vierzig Tage und Nächtein der Wüste alles Irdischen Sich zu entfesselnstrebte durch Beten und Fasten; darum flchcte Er,wenn Er nach mühsam vollbrachtem Tagewerke imLehren und Wohlthun ganze Nächte im Gebete durch-wachte; darum flehete Er, als Er kurz vor SeinemLeiden bei dem Abschiede von Seinen Jüngern fürsie zu Seinem Vater betete.
Hier, wo wir die Verbindlichkeit jedes Vernunft-gebrauchcnden zum christlichen Bittgebete erkannt ha-ben, ist es Bedürsniß für unser Herz, zu fragen,wann und wie oft wir denn zu Gott bitten sollen.
Unser Heiland hat uns nirgends, weder nach derh. Schrift, noch nach der Erblehrc, noch nach derKirchcnlehre eine Antwort auf diese Frage gegeben.Und doch ist die Antwort auf diese Frage in unserergöttlichen Offenbarung bestimmt genug, wenn gleichmittelbar, enthalten. Blicken wir nur zurück auf un-sere Erklärung vom christlichen Bittgebete, die ja ganzim Sinne und Geiste Jesu Christi gegeben ist: sosoll doch der an Gott gerichtete Vortrag unscrs Ver-langens nach den unsere höchste Bestimmung, oderunser höchstes Gut, bedingenden Gütern der Vortrageines inbrünstigen, wirksamen und unsere Seele stetsbeseelenden Verlangens danach sein. Dieses Vcr-