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1 (1810)
Entstehung
Seite
394
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,) über die Rolle geschlagen; 2) durch das eine Ende derSchnur wird.. nach der Seite zu, wo das Gewicht zie-hen muß um das Räderwerk in Bewegung zu setzen, eineRolle durchgezogen, über welche das krummgeschlagenekrampenartige Messingblech herübergeht, welches auf bey-den Seiten mit einem Stifte, der durch die Mitte derRolle geht, festgehalten wird, aber so, daß sich die Rolleum diesen Stift drehen könne. Dieser Krampen enthaltzugleich den Haken, woran das Gewicht gehängt wird. DiesEnde der Schnur wird alsdann an den Uhrkasten befestigt.Ueber das andere Ende der Schnur wird z) eine ähnlicheRolle gesteckt, woran das Gegenwicht hängt, und diesEnde der Schnur wird auf die nämliche Art befestigt. Umdas Gewicht aufzuwinden; so zieht man perpendikulair ander Seite der Schnur woran das Gegengewicht hängt.Beyden bekannten hölzernen Uhren, die gewöhnlich nur12 Stunden gehen, ist um die Rolle blos eine Schnurgeschlagen, und auf der einen Seite derselben das Gewicht,auf der andern das Gegengewicht angeknüpft.

Auch das Weiserwerk ist nicht immer, so wie es anunserer Pendeluhr beschrieben ist, s. Weiserwerk. Ueberdie verschiedenen Arten der Hemmung und des Pendels,s. Hemmung und Pendel.

II. Tafel-oder Tisch uhren.

Die Tafel- oder Tischuhren sind von denWand-uhren darin unterschieden, daß sie i) ihre Bewegungvon der Kraft einer Feder erhalten; 2) daß sie ein weitkleineres Pendel als die Wanduhren haben. Ihren Namenhaben sie, weil sie nicht aufgehängt, sondern auf den Tischgestellt werden, und daher können sie natürlicherweise wederein Gewicht, noch ein langes Pendel erhalten. Auch diesogenannten Stutzuhren rechnet man mit zu den Tisch-uhren; sie sind aber den Taschenuhren ähnlicher als denPendeluhren, weil sie statt des Pendels eine Unruhe wiejene haben und ihre Räder horizontal zwischen den gleich-