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Manual, s. Glockenspiel, im Artikel Spiel,uhren.
Matt, Vif. Wenn Theile so geschliffen sind,daß sie keine Politur haben; so nennt man sie matt.
Maul, des Schraubftocks oder desFeilklobens, s Schraubstock und Feilkloben.
Meilenmesser, s. Meilenzeiger.
Meilenzeiger, Meilenmesser. DieseMa.schine gehört in so fern mit zur Uhrmacherkunst, weil siedurch eine Anzahl Räder eine gewisse Größe, nämlich dieWeite eines zurückgelegten Weges, bestimmt. SechsRäder, jedes von 6o Zähnen, greifen in Getriebe von 6Triebstecken, und liegen alle in einem Lirkel herum. Wäh«rend das eine Rad, welches von der Feder unmittelbarbewegt wird, einmal herumkömmt; so kömmt das sechsteRad l oooo mal herum. In dem Mittelpunkte deS-Cir-kels, den diese Räder bilden, liegt noch ein Rad ohneGetriebe, und an demselben ist ein Pendel befindlich, wel-ches immer vertikal herabhängt, mittelst eines an demmittelsten Rade angebrachten Gesperres. Man betrachtetnun das Pendel als einen Zeiger, welcher, nachdem dieMaschine zwischen zwey Speichen des Kutschrades geschnalltist , die Größe des zurückgelegten Weges angiebt. Fürden Zeiger sind nämlich eiue Menge Abtheilungen da, undbey einer Umdrehung des Kutschrades steht er auf i, beyder zweyten auf 2 u. s. w. Auch die Wellen der übrigenRäder kragen Zeiger, für welche Zieferblätter da sind, so,daß wenn das jechste Rad l oaoo mal herumgekommen ist,das erste nur einen Umgang verrichtet hat, und der Zeigerdesselben ganz auf dem Zieferblatte herumgekommen ist.Weis man also die Menge Umdrehungen des zurückgeleg-ten Weges, und multiplicirt sie mit der Peripherie des