Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
234
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man muß das weiter vorstehende Futter wieder nach derFläche der Platte ebnen und das Zapfenloch, welches da-durch gemeiniglich ganz oder zum Theil verlohren geht,wieder nachbohren, welches alles begreiflich mit vielerMähe, und nicht selten auch mit Gefahr für die Uhr ver-bunden ist. Das sicherste Verfahren ist jederzeit mit Hülsedes Einanssstrkels, und wenn alsdann das Zapfenloch fürden Zapfen auch noch nicht ganz in der Mitte steht, so wirdes sicher dreh nicht so viel betragen, daß man es nicht mitgeringer Mühe durch eine geringe Vecrückung des Futtersin Richtigkeit bringen konnte.

Berthoud schlagt vor Futter zu machen, welcheüber der Platte hervorragen, rind wenigstens zweymal solang als die Zapfen seyn müssen. Diese Futter habenden Vortheil, daß sich das Oel darin, für welche manebenfalls Behälter gemacht hat, besser conservire, undvom Herausfließcn zurückgehalten werde. Alsdann kannauch der Staub, welcher auf die Platte fällt, von da nichtin die Behälter kommen, die über den Zapfenlöchern andie Futter angebracht sind.

So wie alle Uhren deren Platten von Messing verfer-tigt sind, Pendel - und Tasche uhren, Futter haben müs-sen , weil man die Zapfenlöcher nicht unmittelbar in diePlatten bohren darf, indem das Messing woraus die Plat-ten bestehen nicht hart genug ist; so müssen vorzüglich auchdie eisernen Uhren z. B. Thurm uhren mit messinge-nen Futtern für die Zapfenlöcher versehen seyn, damit dieReibung der Zapfen in den Löchern vermindert werde, weilStahl auf Messing eine geringere Frietion verursacht alsStahl auf Stahl, s Friction. Diese Futter könnenbegreiflich nicht in die Platten eingeschraubt werden, daherman sie blos fest einschlagen und vernieten muß.

G.

Gabel, einer Pendeluhr, inurcliette.Man nennt den gabelförmigen stählernen Theil b' (käg. 3-