Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
395
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falls horizontalen Platten liegen. Ich habe sre daher unterden besondern Artikel Stutzuhren gebracht.

Wenn nran sich die Einrichtung der vorherbeschriebe-nen Wanduhr und die Art ihrer Verfertigung genau ge-merkt hat; so kann man auch mir einer Tischuhr leichtfertig werden. Die ganze Veränderung besteht in der An-bringung des Federhauses mit der Feder, und, wenn dieUbr recht vollkommen werden soll, auch aus einer Schneckemit einer Saite oder Kette; und alsdann choch in der Be-reitung des Pendels. Räder kann man nach Beliebenwenige oder viele nehmen, je nachdem die Uhr längereoder kürzere Zeit in einem Aufzuge gehen soll. Nur kannman sie nach einem etwas kleinern Kaliber machen, alsder Wanduhr ihre; übrigens aber bereitet man Platten,Räder und Getriebe auf eben die Art als diese.

Soll die Uhr keine Schnecke enthalten, so wird dasFederhaus l s. dieses) unmittelbar auf das erste oder F e-der Hausrad auch Bodenrad genieret. Sodannwird für das Federhaus eine zweckmäßige Feder ausge-sucht, die eine Menge Umgänge hat, aber auch die gehö-rige Stärke, um die Räder alle g'hörig herumtreiben znkönnen, und die richtige Breite, damit sie in ihrem Hausekeine Friction an deni Boden verursache. Die Welle diedurch das Federhaus geht oder der sogenannte Feder-srist hat seine Zapfen nach der Höhe der Platten er-halten ; er muß an der einen Seite außerhalb der Trom-mel noch so viel hervorragen, daß er daselbst einen vier-eckigen Ansatz enthalten kann, an welches das Sperrradbefestigt ist; an der andern Seite des Federhauses mußer noch um einen länger« Theil hervorstehen, weil darander viereckige Ansatz zum Aufziehen kommen muß.

An dem Federhausrade befindet sich der Sperrkegel,sowie durch die Sperrfcder, welche letztere den Sperrkegelgenau in das Sperrad drückt (s. Gc sperre derSchnecke und der Walze). Wenn daher der Feder-stift mittelst eines Schlüssels, der auf den viereckigen Auf-