Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
329
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Nach

Z29

Morgenuhr, s. Sonnenuhr.

Muffel, s. Zieferblatt.

M UN d st ü ck. So nennen die Uhrgehäustmacherden obersten dicken Rand oder die sogenannte Zarge des

Mutter, s. Schraubenmutter.

N.

Nachlassen, die Feder oder die Feder-spannung. Die Feder oder die Federspannung n a ch-lassen heißt, die Spannung der Feder vermindern, oderße ganz aufheben. Dies geschieht, nachdem die Uhr ab.gelaufen ist, wenn man den Federkegel im erstem Falleum etwas, im ander!, stweit er nur will, zurückgehenläßt, indem man entweder den Sperrkegel aus den Zähnendeö Sperrrades (s. Gesperre der Federspannung)hebt, oder die Schraube ohne Ende mit dem Feder-spannschlüssel zurückgehen läßt, s. Feder spar,,nung. Jedesmal wenn die Uhr auseinandergenommenwerden soll, muß man die Feder nachlassen, s. Aus ein.andernehmen, eine Uhr.

Nachschlichten, s. Abschlichten.

Nachsetzen. Wenn ein Zapfen zu kurz ist; somuß man von der Welle noch etwas abfeilen oder abdre-hen, was denn noch zum Zapfen kömmt, und dies heißtman nachsetzen. Wenn der Zapfen, der zu kurz war,schon seine gehörige Dicke hatte; so muß man sich beymNachsetzen hüten, daß man von ihm nichts mehr weg-nehme , welches begreiflich seiner Stärke schaden würde.

Nachtuhren. So nennt man Uhren, an wel-chen man des Nachts im Dunkeln, die Zeit erkennen kann.Die Nachtuhren sind eigentlich gewöhnliche Uhren, die