Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
252
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so wie sich auch jetzt noch oft die genannten Handwerke!-,wenn sie einen Bratenwender machen auch wohl an einerThurm-und Smbenuhr pfuschen können, den Mimeneines Großuhrmachers beylegen, obgleich wahrlich zu einemGroßuhrmacher eben so viel gehöre, als zu einem Klein-Uhrmacher. S. Uhrmache r. Es ist so Sitte oaß dieLehrburschen der Großuhrmacher, wenn sie kein Lehrgelderlegen, s bis 6 Jahr lernen mühen: bezahlen sie aber,so werden sie in 4 Jahren losgesprochen. Gewöhnlich ver-fertigen die Großuhrmacher zum Meisterstück eine Pendel-uhr die 8 Tage in einen: Auszuge geht, Stunden undViertelstunden schlagt, rcpetirt-, das Darum mkd auchSekunden zeigt.

Grundfel! e n, u i m 0 8 a so n e> r 0. lütterGrundfeilen versteht man eine Art Einstreiche-feilen, womit man blos den Grund der Zähne feilt,ohne den Zähnen selbst zu schaden. S. Zähne, Ein-grif, Pendeluhr, Taschenuhr.

Grundfläche, Basis, Lake. Diese Namenbezeichnen die unterste ebene Flache eines jeden Körpers,z. D. eines Cylinders,. Kegels u. s. w.

Grundriß, s. Riß.

H.

Haarbürste, Looks«. Haarbürsten ge-braucht der Uhrma.l.cr zum Ausputze» der Uhr von ver-schiedener Größe und Güte. Zum Ausputzen großer nichtfeiner Uhren sind etwas grobe Schweinsborsten nöthig,die man hernach mit feinern umwechselt. Zu guten Stu-ben-und Taschenuhren müßen die Bürsten, vorzüglichzu letztern, recht zart und die Haare recht fein seyn. Esdürftü sich keine Knoten und andre Umemigkeicen in denHaarei: befinden. Langhaarige feine Bürsten, oder Haar-