das Gewicht nicht auf das Räderwerk würken können;letzteres würde so lange als das Aufziehen dauert in Ruhekommen. Dadurch würde aber eine einmal regulirte Uhrin Unordnung gerathen, sie würde um so viel zurückbleiben,als die Zeit beträgt, die während dem Aufziehen verstreicht.Dies verhindert man aber durch folgende Vorrichtung: EinArm 6 (kiA. I. I'ab. XI.) ist nicht weit vom Rade vangebracht, und seine etwas krumm gebogene Spitze faßtin einen Zahn in welchen sie von der Feder A gedrückt wird.Durch den Druck einer andern Feder /. wird die Spitze desArms aufwärts in das Rad getrieben, und zwar nach derRichtung, nach welcher das Rad, von der bewegendenKraft angetrieben, sich herumdreht. Dadurch bleibt dieUhr während dem Aufziehen im Gange, gleichsam alswenn das Gewicht ? noch darauf würkte. Nun frägtstch'ö noch: wie lange die Uhr in einem Aufzuge geht? —Wenn das Steigrad in einer Minute einen Umgang macht;so bewegt sich das Walzrad in zz6o Minuten oder ;6Stunden einmal herum (s. II. Berechnun g). Machtman diese 56 Stunden zu Tagen mit 24; so bekömmt man2 Tage und 8 Stunden. Giebt man nun der Saite 12Umgänge um die Walze, so geht die Uhr 12 mal 2 Tage8 Stunden, oder zo Tage in einem Aufzeige.^
Verfertigung dieser Pendeluhr.
Ehe der Uhrmacher zur Verfertigung irgend einesTheils der Uhr Hand anlegt; so muß er zuvor die Lageund Stellung aller Theile in Rücksicht ihrer Würkung be-stimmen, (f. Riß) ihre Größe (s. Verhältniß) unddie Anzahl Räder und Zähne derselben <s. B e rechn u n ss.Letzteres ist nun bey dieser Pendeluhr schon in Richtigkeit ge-bracht.
Bey der Größe der Räder, oder dem Verhältnißeihrer Durchmesser zu einander, merke man sich folgendes:Man macht die Räder gern so klein als möglich, um da-durch ihre Friction zu vermindern; jedoch nicht so klein,daß ihre Zähne zu schwach werden; sie müssen noch Stärke
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