Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
368
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bat 6 Triebstecken und greift in das Rad 6 von 7 2 Zäh-nen, woran eine Röhre für den Stundenzeiger befestigt ist.Das Getriebe macht nämlich 12 Umgänge wahrend dasRad einen macht, und weil das Getriebe in einerSrunde herumkömmt; so braucht das Rad 6 12 Stun-den zu einer Umdrehung, wodurch es geschickt gemachtwird den Stundenzeiger zu tragen. Die Räder lVl und mwerden folgendergestalt mit einander verbunden.

Das Rad m sitzt auf einer Röhre fest, welche unter-halb dem Rade noch hervorsteht, womit sie bis an diePlatte reicht. In dies vorstehende Ende der Röhre isteine Vertiefung für eine Spreißfeder -ch'iA. iZ.) gedreht.Das Rad ivl hat in feiner Mitte ein Loch, in welchesgenau der unterhalb dem Rade m vorspringende Theil derRöhre paßt; und wenn es genau auf diesen Theil der Röhregesteckt ist; so wird die Spreißfeder davor geschoben, undbeyde Räder auf diese Art fest an einander gedrückt. Da-durch wird bewerkstelligt, daß man, um den Minuten-zeiger zu drehen, und ihn auf eine gewisse Stunde zustellen ^ nicht das ganze Räderwerk Zu bewegen braucht,welches geschehen wäre, wenn man das Rad iXI unmittel-bar an die Röhre des Rades m befestigt hätte. So aberbewegt, wenn man die Zeiger drehe, das Rad in dasWechfelrad, mittelst der durch die Spreißfeder verursachtenFriction, fort, und dies treibt denn das Stundenrad mitseinem Zeiger herum. Der Kloben in dient das Minu-tenrad festzuhalten, damit es nicht aus den Zahnen desandern Rades weiche. Ueber diesen Kloben befindet sichdas Stundenrad Q.

Die Verbindung dieser Räder außerhalb der Pfeiler-platte nennt man Weiserwerk, oder Räder desV 0 rlegewerks. Man kann diese noch auf verschiedeneandere Arten zusammensetzen, die würklich simpler, aberselten so vollkommen, als die eben beschriebene sind, s.Weiserwerk.

Damit nun das Gewicht nicht die Räder mit einerbeschleunigten Bewegung herumtreiben könne; aus der