Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
366
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der Schnecke und d^r,Walze) und zwar auf fol-gende Art: .

?ln der nämlichen Welle, wökan die Walze befestigtist, bestndet sich das Sperrrad K (r'i§. mit fägen-förmigen Zähnen, die alle nach einer Richtung stehen. Aufdem Rade X ist der Sperrkegel o befestigt, und zwarmittelst einer Schraube um welche er beweglich ist. Aufihn drückt die an dem nämlichen Rade angebrachte Feder rund schiebt ihn in die Zahne des Sperrrades- Wenn mannun die Walze nach der Richtung von der Rechten zurLinken, von unten betrachtet, dreht; so bewegt sich zu-gleich das Sperrad mit fort; dadurch wird zugleich derSperrkegel aus einem Zahne des Sperrades in den anderngetrieben, und nach jedesmaligem Anhalten mit Drehendrückt die Sperrfeder den Sperrkegel in einen Zahn desSperrrades, und die Schwere detz Gewichts k hält ihnfest darin. Nun dreht also letzteres nicht blos die Walze,sondern auch das Rad ^ zugleich mit herum. Dies Radtheilt denn feine Bewegung auch den übrigen Rädern mit.

Die Anzahl der Räder und der Zähne derselben kannman nach Belieben groß machen, je nachdem die Uhr län-gere oder kürzere Zeit in einem Aufzuge fortgehen soll, s.Berechnung. Hier habe das Rad ^ go Zähne, undgreife in ein Getriebe avon 12 Triebstecken, woran dasRad L von Zo Zahnen festsitzt. Dies greife in das Ge-triebe b von 10 Stecken, dessen Wells das Rad L von 80Zähnen trägt, welche wieder ein Getriebe 0 von iu Stek-ken in Bewegung setzen, woran sich das Rad O von 75Zähnen befindet, welches das Getriebe 6 von 10 Steckenherumtreibt. An der Welle dieses Getriebes sitzt das letzteoder Steigrad L fest, das in einer Minute einen Umgangmacht, und zu Zähne hat. Die Zapfen der Wellen allerRäder laufen in den Platten X 2 N(ki§. 2.).

Auf dem verlängerten Zapfen I des Steigrades wirdder Sekundenzeiger gesteckt. Das Steigrad macht näm-lich in einer Minute eine Umdrehung und enthält zu Zähne.