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1 (1810)
Entstehung
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fest; daher wurden ihre obern Enden aufwärts getrieben,und erhöhtem die eiserne Äueerstange, welche die eisernenStangen hielten, und also auch den Mittelpunkt desScdwunges. Da nun die Langen der Stangen nach denGrade» der Ausdehnung der Metalle, woraus sie verfer-tigt, proportionirt sind, (s. Veränderung der Me-talle v. f. >v.); so wird durch die eisernen Stangen derMittelpunkt des Schwunges um eben so viel erniedrigt, alsdie messingenen ihn erhöhten, und dadurch muß also aller-dings arrch der Gang der Uhr immer einerley bleiben.

Jetzt pflegt man dies Pendel so einzurichten, daßder Rost nur ganz klein wird, und nur der mittlere Stab,der die Linse trägt, bleibt lang; obgleich freylich eine Uhkakkurater geht, wenn das Metall welches zur Compensa-tion dienen soll, eine so große Lange behält, als möglichist. Doch sind die Uhren mit dem genannten kleinen Rostebequemer, und schon zu astronomischen Beobachtungenziemuch genau Es befindet sich eine solche Uhr, vonShelron verfertigt, auf der Göttingischen Stern-warte, und Hr. Hofrath Kästner fand ihren Gang imJanuar 177z täglich nur um 2 ^ Sekunden schneller alsim August. Short (kbilos. Drs.nsact!s;n8. I/5Z)beobachtete mit einer Uhr, die ein Grahamsches Rost-pendel hatte den Durchgang des Merkurs durch die Sonneim Jahr 175z, amd seine Uhr variirte vom 22. Februarbis zum 6. May nur > Sekunde Eine solche Uhr, vonHarrison verfertigt, fehlte innerhalb 147 Tagen nurum 2 Sekunden i, f. Lonnoiltance äos l^lonvemvn5Ol. 1765. P. 246).

Nachher bemühten sich verschiedene Künstler dem Rost-pendel durch eine andere Einrichtung eine noch größere Voll-kommenheit zu verschaffen. Berthoud (Mai etc. 1'om.II. p. 122) hak verschiedene dergleichen Arten beschrieben,und eins der vollkommensten und simpelsten dieses Künstlersverdient auch hier einen Platz.

isipl- 6 Uab. III. stellt dies Pendel vor. a I, isteine stählerne Stange, deren oberer Theil a die Aufhän-