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sactur n. s. w. May 1793. S. Z54 u. f.) Das Pendelvcn gerade gewachsenem und gehebelten Tannc«holze wirderst im Ofen getrocknet, dann in Leinöl gekocht, und widerdas Eindringen der Feuchtigkeit mit einem haltbaren Lackeüberzogen. Die Pcndelstange hat oben ein breites plattesAchteck, indessen Mitte, welche offen ist, sich eine her«unterwärtSgehende konische gut gehärtete stählerne Spitzebefindet, die auf einer ebenen Diamantfläche ruht, so daßauf diese Art die Aufhängung des Pendels geschieht. Meh-rere dergleichen Versuche, und Beobachtungen über denGang der Pendeluhren und die Veränderlichkeit des Pen-dels findet man in einer Abhandlung des Herrn Wollü-sten (?Inlosop 1 ckcuI/Ickun 8 uctwns. Vol. 61. I-onäon1771. Auch Bodens astron. Jahrbuch von 1776).
Weit vorzüglicher fand man es eine Compensa-tion der Wärme und Kälte durch Verbindung mehrererStangen von verschiedenem Metalle zu bewürben. Gra-ham war es, der, indem er die Fehler seiner hölzernenPendelftangen entdeckte, auch hierzu zuerst seine Zufluchtnahm. Hierdurch bewürkte er es, daß weder Wärmenoch Kälte den Mittelpunkt des Schwunges verrückenkonnte. Man nannte seitdem ein solches zusammengesetz-tes Pendel ein Rostpendel. Schon vor Grahamhatte Mr. Short (klckloloplr. IrLnsuct. Vol. 47.)Gedanken über dergleichen zusammengesetzte Pendel geäu-ßert; sowie auch Cassini und Jo-Hn Ellicot imJahr 17 Z 8 . (st Hilkor/ ok rbe Ko^al ^.cack. ok 8 c.i74l>)
Das Rostpendel des Grahams, so wie er es zuerstfür den Lord Maclefield im Jahr 1740 verfertigte,bestand aus ; Stangen von Eisen, und 4 kupfernen odermessingenen. Sie liefen alle mit einander parallel, unddie eisernen wurden oben durch eine Queerstange befestigt,also trieb die Wärme ihre untern Enden herabwärtS, unddadurch wurde der Mittelpunkt des Schwunges erniedrigt.An den unteren Enden der eisernen Stangen waren Füße,worauf die messingenen standen. Diese waren also unten