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wäre, würde um so schnellere Oscillationen bcwürken, jemehr mein die bewegende Kraft verstärkte. Man wirdhieraus leicht abnehmen, daß die gegebenen Eigenschafteneiner Hemmung verändert werden, je nachdem die Bewe-gung des Pendels in Rücksicht auf die bewegende Kraftstärker oder schwacher wird. Daraus folgt denn, daß dieKrümmung oder Neigung des Zurückfalls nicht beständigauch nicht bey allen Uhren die nämliche sey, weil manbauptsächlich auf die größere oder geringere Schwere derstnse, auf die bewegende Kraft und auf die Größe der Bo-gen des Pendels Rücksicht nimmt. Man sucht daher, weiles schwer ist die Krümmung oder Neigung des Hakensgeometrisch so zu bestimmen (s. Hemmu n g) daß gleichisochronische Oscillationen erfolgen, sie auf eine mechanischeArt, nach der Beschaffenheit oer Maschine zu verändern,und zwar so, daß die Oscillationen isochronisch werden.
Veränderung des Pendels durch Wärme
und Kalte. Mittel ihr zuvorzukom-men.
Der Widerstand der Luft, und die Friction am Auft-hängungSpunkte des Pendels, war nicht das einzige Hin-derniß, wodurch der Gang der Uhr in Unordnung gebrachtwerden konnte; auch die Abwechselung der Wärme undKälte, welche auf so viele Körper ihre Würkung äußert (s.Veränderung der Metalle durch Wärme undKälte), hakte Einfluß auf das Pendel, und verursachte,daß es durch erstere sich um etwas verlängerte , und durchletztere sich verkürzte, wodurch die Uhr im erster» Fallelangsamer, im letztem geschwinder gehen mußte. DieseVeränderungen traten jedesmal beym Wechsel der Jahres-zeiten ein. Zwar sind die dadurch erzeugten Unrichtigkei-ten im Gange der Uhr zur allgemeinen Zeitbestimmungeben nicht von Bedeutung, denn eine gewöhnliche Pendel-uhr ging ohngefähr in einemTage im Winter um eine halbeMinute zu früh, nach den Beobachtungen der Herren