Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
352
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P e n

Dies wäre die Forderung von Nr. i. Man gehe nun zuNr. 2 über, um den Mittelpunkt des Schwunges zuerhalten. Demnach ist

dem Mittelpunkte des Schwunges vom Aufhängungspunkteangerechnet.

Wer sich damit noch weiter bekannt machen will, derlese das Werk des Huyghens (bloroloo ium olcillato-rium etc.) des Mufschenbroek (Intrväuctio in pbi-loso^kl. Nüturalem) des Gehle rs (Physikalisches Wör-terbuch. Art. Pendel) und mehrere andere. Dochkann der Uhrmacher diese Rechnungen ganz gut 'entbehren,weil er, wenn er nur auf obige Art die Länge des Pendelsbestimmt hat, durch eine genüge Verrückung der Pendel-linse den Mittelpunkt des Schwunges an den gehörigenOrt bringen kann; und so kann er durch Versuche dahinkommen, wozu ihn Rechnungen, die für ihn zu schwerwaren, allerdings weit sicherer geführt hätten. Ber-thoud (Lllai etc. 'Uom. II. ZZ ) hat z. B. gefun-den, daß bey einer Sekundenuhr, deren Linse 21 Pfundwog, und deren eiserne Stange 5 Linien breit und 2 dickwar, der Mittelpunkt der Linse ohngefähr um z Linienunter dem Mittelpunkte des Schwunges liegen mußte.

Dies wäre denn das Wesentlichste, was der Uhr-macher von der Berechnung der Länge der Pendel wissenmußte. Nun ist noch nöthig zu zeigen, welchen Verän-derungen das Pendel unterworfen, auf welche Art manim Stande ist denselben zuvorzukommen, und wo nichtganz doch größtentheils ihren Würkungen vorzubeugen.

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