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1 (1810)
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344
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Eulers Mechanik (II. Band. §. i6l.). Wäre dieErde so rund wie eine Kugel die aus einerley Materie be-stände; so würde die Würkung der Schwere auf allenTheilen des Erdbodens einerley seyn, und das Pendel beyeinerley Lange, ngch dem Aequaror sowohl, als nach denPolen zu, eine gleiche Anzahl Schwingungen in einerleyZeit machen. Die Erfahrung des Rich er war daher,was auch Newton vorhersagte, ein Beweist, daß dieWürkung der Schwere auf dem Erdboden nicht einerleyund also auch die Erde selbst nicht rund, sondern beynPolen platt gedrückt sey. Verschiedene Versuche überdiesen Gegenstand findet man in der Abhandlung des Mal-tet (Genaueste Berechnung der eigentlichen Gestalt derErde durch Vergleichung der Länge des Pendel. Schweb.Abhandl. B. 29. 1767.)

Methode die Anzahl Vibrationen desPen-dels, innerhalb einer Stunde, zu bestim-men, wenn die Länge desselben gegebenist; und die Lange des Pendels zu fin-den, wenn die Vibrationen bekanntsind.

i. Es ist weiter oben schon gesagt, daß sich die in glei-cher Zeit verrichtete Schwingungsanzahl verkehrt wie dieQuadratwurzeln aus den Längen der Pendel verhalte. Maumacht daher, um erst die Vibrationen zu suchen die Pro-portion: So wie die Quadratwurzel aus derLänge des Pendels, dessen Länge und Vibra-tionen bekannt sind und welches man zumallgemeinen Maas annimmt, sich verhält zuder Quadratwurzel der bekannten Länge desPendels dessen Vibrationen man sucht; soverhalten sich die gesuchten Vibrationen ineiner gewissen Z^it, zu den bekannten. Z. B.man sucht die Länge eines Pendels das 12 Zoll Pari-ser Maaßes lang ist. Zu dem Pendel dessen Langeund Vibrationen bekannt find, 'das man also zum allge-

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