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(im Jabr 1649) das Pendel mit einem Uhrwerke zu ver-binden; er fand aber viele Schwierigkeiten dabey, undseine Versuche blieben fruchtlos.
Der große holländische Mathematiker Huyghens,dessen Namen noch in den entferntesten Zeiten von Gelehr.tcn rind Künstlern mit Ehrfurcht genannt werden wird,hob alle diese Schwierigkeiten. Er verband im Jahri6;7, das Pendel würklich mit einer Uhr, und nunwurde die Bewegung desselben durch diejenige des Uhr-werks immer wieder erneuert, so , daß die Oscillationenauf eine leichte Art gezählt werden konnten. Er machteseine Erfindung, nebst den nachgehenden noch vorgenom-menen Verbesserungen in dem vortreflichen Werke bekannt:Lbr. l^ugknii biorologium vlcillatorium ?ar. 167z,welches, wegen den ganz vorzüglichen und tiefen Theorienüber das Pendel, noch immer von den größten Gelehrtengeschäht wird. Vincentius wollte, wegen seiner miß-rathenen Versuche das Pendel mit den Uhren zu verbin-den, für den Erfinder desselben angesehen seyn. (s. bk e vs.lii macbina ooolestis.)
Das Pendel des Huyghens bestand aus einereisernen Stange, woran ein Gewicht befestigt war, undsie war mit einer Spindel verbunden, deren Lappen voneinem Steigrade in Bewegung gesetzt wurden. Noch nichtzufrieden mit der Erfindung, das Pendel,mit der Uhr ver-bunden zu haben, weil die großen Bogen, die das Pendelbeschrieb, und auch die Zeit, die darauf zuging, nichtimmer von gleicher Dauer war, wozu noch sonstige Ver-änderungen, durch die Friction, Verdickung des Oels u.s. w. erzeugt, kamen, bemühte sich Huyghens ein Mit-tel ausfindig zu machen, wodurch diesen Unrichtigkeitenvorgebeugt werden konnte. Er erfand zu dem Ende diesogenannten cycloidischen Bleche (s. Cykloide)die er an den Aufhängungspunkt des Pendels, der in einemfeinen seidenen Faden, womit er das Pendel aufhing, sichbefand, anbrachte; vermöge deren Eigenschaften die Zeit,in der die Oscillationen geschahen, sich immer gleich blieb.
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