Le Pauke sur l'borlo^sris p. !2;,
Geißler Lehrbegr. der Uhrmacherk. z. TH. S. 91) be.schreibt eine Pendeluhr, die blos durch den Zug der Luftaufgezogen wird, so wie auch (daseilm p. 129) eine an-dere mit einem einzigen Rade, welches die Hemmungmacht; und noch eine andere mit dem Schlagwerke, ohneRäderwerk blos mit einem Scyloch-ade; urM wieder eineblos mir zwey Rädern des Vorlegewerks ohne Gebwerk.Schon Julien le Roy hat eine dergleichen künstlicheIlbr mit einem Rade und dem Pendel erfunden. Siewar auch ohne Gewicht und ohne Feder. Euuge Trichterwerfen einer dem andern Schrotkörner zu, und hatten dasRad, indem jw unaufhörlich daran stoßen, in Bewegung.
Zu den neuen Erfindungen von der Art kann manauch noch die Uhr desFranklin rechnen. Sie bestandaus z Rädern und zegte Stunden, Minuten und Sekun-den. Das Zieferblatt war spiralförmig abgetheilt. DieZahl XII. für die Stunden stand am höchsten, XI. amniedrigsten. In jeder spiralförmigen Windung standen 4Zahlen, es mußte daher der Stundenzeiger alle 4 Stun-den einmal herumkommen. Die merkwürdige Uhr desFerguson zeigte mittelst zweyer Räder der Sonne unddes Mondes tägliche Bewegung, die Zeit wenn sie inden Meridian kamen, und sogar auch genau die Zeit derEbbe und Flut. S. L/clopuoäire, or univerlal loictio-NLr/ ol arts anä lciences. Vol. I.)
Wozu nun aber alle diese Erfindungen? ist wohldie Uhrmacherkunst dadurch weitergekommen? Hat manwohl dadurch Zeitmesser erhalten, welche die Zeit richtiger,oder die minder kostbarer und auf eine einfachere Art zu-sammengesetzt, die Zeit genauer, und für den Bescherauf eine bequemere Art, anzeigten? Doch ist allerdingsdie gute Absicht dieser Künstler und ihr kunstreiches Ta-lent nicht zu verkennen. Allein eine andere Eiasse vonArbeitepn, bey deren Erfindung Unwissenheit und Betrugzum Grunde liegt, haben wahrlich keine Ehre von ihrenErfindungen. Einige z. B. geben einer Uhr bey einer-