Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
330
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nur das eigne haben, daß an ihnen die Ziesten des Zieste.blattS auSgebrochen sind, hinter welches eine Lampe gesetztwerden kann. Man hat diese Uhren aufvceschiedene Welseeingerichtet, und die simpelste Art würde etwa die seyn,daß das Zieferblact, statt des Stundenzeigers sich herum,bewege, welches man begreiflich sehr gut machen kann,und daß hinter demselben ein an der Uhrplatte unbewcgli.eher Theil, vor dem sich die Ziefern vorbeyschieben, dieStunden anzeigte. Diese Uhren sind blos deswegen erfun.den, damit die Augen des Schlafenden nicht durch dasfrey stehende Licht geblendet würden. Bey andern Artendieser Nachtuhren zeigt der Schatten eines an den Zeigerder Taschenuhr befestigten Stückes Mark einer Pflanzeu. d. gl. die Stunden oben an der Decke des Zimmers (s.

Xlemorie äeila 8o<üet:a aZuia 'Tarinu. 17L8).

Weil die Unterhaltung der Lampen Qel erfordert,und selbst auch ohne dies, ist eine gute R-epetiruhrbegreiflich ungleich nützlicher, minder kostbarer, und befrie-digt des Nachts, in Ansehung der Kenntniß der Zeit,ebensogut, po nicht noch besser, als eine Nachtuhr; beyihr hat man gar kein Licht nöthig. Sonst versteht manauch unter Nachtuhren die sogenannte Monduhr,die mittelst des Mondschattcns die Stunden angiebk, unddie Sternuhr.

Näge! zum Ausheben, s. Hebnägel.

Nase, Xe?.. So nennt man den hervorragendenTheil r (Ui§. n. und 12. UTb. Xk.) des großen Steig-radsklobens, worin das Loch für den vordem Zapfendes Steigrades läuft, s. Steigradskloben.

Neigung der Zähne des Steigrades,Inclinaison. Wenn Uig. 2. 1 Tb. V. ein PaarZahne eines Steigrades vorstellen; so geht die Seite x vdes Zahns schräg zu, und diese schräge Seite nennt mandie Neigung des Zahns. Denkt man sich ein Perpen-dikel x ? vom Grunde der Zahne gefällt; so wird der Win-kel x die Größe der Neigung der Zähne bestimmen. Dies