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1 (1810)
Entstehung
Seite
320
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Z20

M e s

Meridian, s. Mittagskreise.

Messerfeilen. Hierunter versteht man breiteaber dünne Feilen, die nur blos an der ganz schmalenKante gehauen sind. Sie dienet« schmale Reifen in etwas,z.B. in die Schraubenköpfe, zu feilen.

Messing, Luivre saune, Galten. DasMessing ist das unentbehrlichste Metall für den Uhr-macher ; daher muß er suchen es so gut als möglich ausden Fabriken zu erhalten. Es besteht das Messing auseiner Verbindung von etwa drey Theilen reinem Kupfer,und einem Theile eben so reinem Zink, wozu noch gepulver-ter Galmey und Kohlengestäube gebraucht wird. Dieswird in einen Schmeljttegel gethan, mit Wasser angefeuch-tet, und fast bis zur Schmelzung des Kupfers geglüht,worauf es zu Messing wird. Die Bereitung des Mes-sings beschreibt, Gallon ( 17 art äe convertu le cuivrerou^e en laitori. kru. 1764) Benzelstierna (VonVeredlung des Kupfers in Messing durch Gallmey. Schwel).Abhandl. z. Band S. 2 8 z) Eramer (Anfangögründeder Metallurgie. Blankenburg 1774. II. Th. S. 17«-.u.if.) Beck mann (Anleitung zur Technologie. Gött.1787. S. 461.) Pvvey (Hie transmutat«on okOop-per in to Lras. ?k>ilolop>kieal l'ranüactrona 7>lr. 200.

7Z5. et >Ir. 260. 474. Auch Crells chy-

chisches Archiv 1. Band S. ioz) u. a. m.

Zur Verfertigung der Uhren nimmt man gewöhnlichsogenanntes Messingblech, geschlagenes Mes-sing, Platcmessing (leiten en p>1aucire) , welchesman von verschiedener Dicke erhalten kann. Ein Merk-mal, ob das geschlagene Messing gut sey, ist, wenn esnicht hin und wieder Brüche hat, und an allen Stellenvon gleicher Härte ist.

Das Messingblech, so wie man es aus der Fabrikerhalt, ist nicht sogleich zu der Verarbeitung brauchbar,sondern der Uhrmacher muß ihm erst durch Schlagen seinegehörige Harre geben. Man legt es zu dem Ende auf die