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1 (1810)
Entstehung
Seite
321
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glatte Oberfläche eines Amboßeö, und schlägt es zuerstmit der Finne des Hammers, weil die Bahne dessel-ben blos der Oberfläche des Metalls eine Härtung giebt,und nicht bis in die Mitte desselben dringt, welches abermit der Fi'we geschieht. Dies Schlagen ist wahrlich nichtso leicht, als man wohl glauben sollte, und setzt würklich'einen geschickten Handgrif voraus. Würde man obneRegel darauf losschlagen, so würde das Metall berstenund untauglich zu seinem Zwecke werden, sodann auch derFehler enrsrehen, welchen man den Meister im Blechenennt (s. diesen Artikel). Die Schläge müssen daherimmer in gerader paralleler Richtung geschehen, wenn diePlatte die man schlägt viereckig ist; ist se aber rund, somuß die Richtung der Schläge kreisförmig oder vielmehrSchneckenförmig bis zum Mittelpunkt der Platte seyn, in.dem man die Platte immer in der Hand herumdreht. Mit.unter glüht man die Platte auch wohl; allein bevor manwieder hämmert muß das Metall erkaltet seyn. Wenndie Schlage auch nicht immer mit gleicher Kraft geschehen;so muß auch dadurch ein Bersten oder ein Meister zuwegegebracht werden. Um zu sehen', ob die Platte immer vongleicher Dicke bleibe; so richte man sie nach einem Linialmit immer parallelen Hammerschlägen. Darauf ebnetman sie völlig durch das Feilen, s. Feilen (Ickmer).

Messingblech, s. Messing.

Messingdrath, äe Uniron. Der

Messingdrath wird von l^l. i bis si gezogen; derstärkste ist wie ein Daumen, der schwächste wie ein Haardick. Man kann diesen Drath bey jedem Eisenkramerund Matcrialienhändler kaufen. (S. IungS Lehrbuch> der Fabrikwissenschaft, i. Th. z. Abschn. r, Hauptst.

N. 6.)

Mikrom eterzirkel. So nennt man einen

Zirkel, der auf das genaueste die Dimensionen von kleinenTheilen, auf Hunderttbeile einer Linie genau, angiebt.

Man verspricht >>ch von ihm also weit mehr, als von einem

l. ryeii. L »